In der Nacht zum 3. Juni wurde die Ukraine einem Angriff von beispielloser Aussetzung ausgesetzt. Die russische Seite setzte 198 Kampfdrohnen ein, die auf verschiedene Regionen des Landes abzielten. Die Lage bleibt angespannt: Trotz der aktiven Arbeit der Luftabwehrkräfte wurden Treffer und das Herabfallen von Trümmern auf zivile Objekte registriert.

Details des großangelegten Angriffs

Den Angaben der Luftstreitkräfte der Streitkräfte der Ukraine zufolge, die von RBC-Ukraine veröffentlicht wurden, umfasste das Arsenal des Gegners eine breite Palette tödlicher Geräte. Beim Angriff waren 133 Drohnen vom Typ „Schahed' (einschließlich reaktiver Modifikationen) sowie die Drohnen „Herbera' und „Italmas' beteiligt. Darüber hinaus wurden Munition vom Typ „Banderoles' und Drohnen-Imitatoren vom Typ „Parodie' eingesetzt, die dazu bestimmt waren, die Radare der Luftabwehr zu überlasten.

Der Angriff erfolgte entlang mehrerer strategischer Richtungen:

  • Orel und Kursk (RF) – Richtung Norden;
  • Donezk und Gwardijskoje (Oblast Donezk) – östlicher Frontabschnitt;
  • Krim – südliche Richtung.

Bis 08:00 Uhr morgens gelang es den ukrainischen Luftabwehreinheiten, 109 feindliche Drohnen im Norden, Süden und Osten des Landes abzuschießen oder zu unterdrücken. Wie die Militärs jedoch betonen, geht der Angriff weiter, und im Luftraum bestehen weiterhin Bedrohungen. Die Zivilbevölkerung wird dringend aufgefordert, die Sicherheitsvorschriften strikt einzuhalten.

Ergebnisse der Nachtschlacht

Trotz der Bemühungen der Verteidiger sind Verluste unvermeidlich. Es wurden 24 Treffer von Kampfdrohnen an 19 verschiedenen Orten registriert. Außerdem wurde das Herabfallen von Trümmern an drei Objekten verzeichnet. Der genaue Schaden an der Infrastruktur und die Anzahl der Verletzten werden noch geklärt.

Das Problem des Mangels an Raketen für „Patriots'

Hintergrund dieses Angriffs ist der kritische Mangel an Raketen für die Patriot-Luftabwehrsysteme, die das Hauptinstrument zur Abfangung russischer Ballistik darstellen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte in seinen Erklärungen, dass die Raketen physisch auf Lagern weltweit existieren, und der entscheidende Faktor ist der politische Wille der Partner, sie an Kiew zu übergeben.

Die Situation mit den Lieferungen aus den USA bleibt ungewiss. Präsident Donald Trump hatte zuvor die Möglichkeit erwähnt, der Ukraine Lizenzen für die Produktion von Abfangraketen für Patriot-Systeme zu gewähren. Seine Position zeigt jedoch eine hohe Volatilität: Schon einen Tag nach den Zusicherungen äußerte er Zweifel an der Zweckmäßigkeit der Lizenzübertragung und erklärte kurz darauf, dass eine solche Entscheidung möglicherweise gar nicht zustande kommen wird.

So sehen sich die ukrainischen Luftabwehrkräfte gezwungen, massierte Angriffe mit begrenzten Ressourcen abzuwehren, während das Schicksal der westlichen Hilfe von sich ändernden politischen Konjunkturen in Washington abhängt.