Die Lage in der Oblast Dnipro bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben russische Truppen mehr als 20 Angriffe unter Einsatz von Drohnen und Artillerie durchgeführt, die drei Bezirke der Region erfassten. Laut der regionalen Militärverwaltung kam es infolge der Beschussaktionen zu einem Todesopfer, während Infrastruktur und zivile Objekte erhebliche Schäden erlitten.

Tragödie in der Region Nikopol

Besonders akut hat sich der Konflikt im Rajon Nikopol entwickelt. Hier wurden vier Territorialgemeinden getroffen: Nikopol, Maryanka, Pokrowska und Tschernohryhoriwka. Die schwerwiegendsten Folgen der Attacke traten genau hier auf: Ein 40-jähriger Mann kam ums Leben. Zudem wurden zivile Objekte beschossen – ein privates Wohnhaus, Fahrzeuge und ein Industriebetrieb wurden beschädigt.

Angriffe auf die Rajons Synelnykowe und Krywyj Rih

Auch die angrenzenden Gebiete blieben von den Angriffen nicht verschont. Im Rajon Synelnykowe griffen russische Kräfte die Gemeinden Nikolajiwka, Petropawliwske und Schachtarske an. Infolge des Beschusses wurde ein privates Haus beschädigt.

Im Rajon Krywyj Rih wurden die Gemeinden Apostolowe und Selenodolsk angegriffen. Hier erlitten lebenswichtige Einrichtungen Schäden: ein landwirtschaftlicher Betrieb, eine Tankstelle sowie ein privates Haus und ein Fahrzeug.

Offizielle Position

Der Leiter der regionalen Militärverwaltung der Oblast Dnipro, Alexander Gantscha, bestätigte das Ausmaß der Angriffe. In seiner Mitteilung betonte er, dass die Aggression seitens der russischen Truppen systematischen Charakter aufweist und sowohl Industriezonen als auch Wohnviertel betrifft. Derzeit läuft die Bewertung des gesamten Schadens sowie die Suche nach Vermissten.