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title: "35.000 Verluste pro Monat: Wie der massive Einsatz von Drohnen den Vormarsch der russischen Armee verlangsamt"
description: "Die russische Armee hat ihren Vormarsch aufgrund kritischer Verluste von 35.000 Personen pro Monat und massiver Angriffe ukrainischer Drohnen verlangsamt. Die Verteidigungskräfte haben begonnen, die Logistik des Gegners tief im Hinterland zu treffen, was Moskau zwingt, Reserven um Dutzende von Kilometer zurückzuziehen. 🚁💥"
date: 2026-06-01T07:38:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# 35.000 Verluste pro Monat: Wie der massive Einsatz von Drohnen den Vormarsch der russischen Armee verlangsamt

![Ein ukrainischer Soldat bereitet einen FPV-Drohne mit einer Kampflast zum Start in einem beschädigten Gebäude vor und zeigt den weit verbreiteten Einsatz von Drohnen gegen die russische Armee.](https://xab.info/media/2026/06/01/35-tisyach-poter-v-mesyats-kak-drony-zamedlili-nastuplenie-rf/35-tisyach-poter-v-mesyats-kak-drony-zamedlili-nastuplenie-rf-1.webp)

Die Situation an der Front hat sich erheblich verändert: Der Angriffstempo der russischen Armee hat nachgelassen. Laut hochrangigen Gesprächspartnern von RBC-Ukraine tragen zwei Schlüsselfaktoren dazu bei – ein kritischer Anstieg der Verluste an Personal auf der Gegenseite und der beispiellose, großangelegte Einsatz ukrainischer Drohnen tief in die russische Verteidigung hinein.

### Demografische Krise des Gegners

Die Taktik der russischen Truppen bleibt unverändert: Infiltration kleiner Gruppen, deren anschließende Ansammlung und Sturm auf Positionen. Die Effektivität dieses Schemas nimmt jedoch ab. Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben begonnen, mehr russische Soldaten zu eliminieren und deren Verluste auf 35.000 Personen pro Monat zu treiben (Summe aus getöteten und schwer verwundeten).

Die Statistik zeigt eine für Moskau besorgniserregende Dynamik: Etwa 60–62 % dieser Verluste sind unwiderruflich. Infolgedessen deckt die aktuelle Rekrutierung von Vertragsleuten kaum den Personalverlust. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow bestätigte diese Daten und stellte fest, dass die Russische Föderation seit fünf Monaten hintereinander mehr Soldaten verliert, als sie mobilisieren kann.

### Ausweitung der „Todeszone“

Der zweite Faktor, der den Rückgang des Vormarschs beeinflusst, ist der massive Einsatz von unbemannten Fluggeräten. Während Drohnen früher punktuell eingesetzt wurden, „streifen“ sie nun am Himmel, entdecken Bewegungen des Gegners und führen Angriffe noch auf dem Weg zu den ukrainischen Positionen durch.

Der massenhafte Einsatz von UAVs hat zur Ausweitung der sogenannten „Todeszone“ geführt – eines Streifens, der unter ständigem Beschuss steht. Aufgrund der Bedrohung durch Angriffe ist das russische Kommando gezwungen, Logistik, Personal und Führungselemente 20–40 Kilometer von der Kontaktlinie wegzurücken.

### Angriffe auf die operative Tiefe

Vor etwa vier Monaten begann die Ukraine mit der systematischen Bekämpfung von Zielen in der operativen Tiefe – dem Raum zwischen der Frontlinie und dem strategischen Hinterland des Gegners. Es kamen Drohnen für mittlere Reichweiten zum Einsatz, die logistische Routen, Kommandozentralen, Flugplätze und Lager angreifen.

Seit Jahresbeginn wurden fortschrittlichere Mittel in den Massenbetrieb überführt, wie etwa die Hornet-Drohne (eine Entwicklung des ehemaligen CEOs von Google) sowie deren ukrainische und deutsche Pendants. Während solche Geräte vor einem Jahr für wertvolle Ziele aufgespart wurden, ermöglicht ihre heutige Anzahl die Zerstörung einzelner Lastwagen, Tankwagen und Versorgungsfahrzeuge.

Hunderte Angriffe werden im Raum von Horliwka und entlang strategisch wichtiger Straßen registriert, wie der Straße Donezk – Mariupol – Krim (N-20 und M-14), die als Landkorridor zur Halbinsel dient.

### Ausblick und neue Technologien

Bisher haben die Angriffe auf den mittleren Hinterland noch nicht zu einem sofortigen Wendepunkt geführt, doch es wird für die russische Armee zunehmend schwieriger, Kräfte für große Operationen zu konzentrieren und eine ununterbrochene Logistik sicherzustellen. Experten stellen fest, dass, falls die Ukraine ihre Luftüberlegenheit behält, dies Moskau dazu zwingen könnte, seine Ambitionen zu überdenken.

Als Antwort versucht auch Russland, technologische Lösungen einzuführen, doch die Ukraine ruht sich nicht auf ihren Erfolgen aus. Insbesondere wird die Produktion von Drohnen-Abfangjägern gegen „Schahed“-Drohnen, dem „Octopus“ mit künstlicher Intelligenz, aktiv vorangetrieben; Fabriken dafür wurden unter anderem auch in Großbritannien aufgebaut.