---
title: "3D-Druck rettet die Streitkräfte der Ukraine: Ukraine druckt 40 % der Ersatzteile für veraltete Technik"
description: "Aufgrund der Einstellung der Produktion westlicher Technik mussten die Streitkräfte der Ukraine Alternativen suchen. Dank 3D-Druckern können ukrainische Logistiker nun 40 % der fehlenden Ersatzteile für die Pioniertruppen selbst herstellen 🖨️🇺🇦"
date: 2026-06-10T15:22:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/3d-druck-rettet-die-streitkraefte-der-ukraine-ukraine-druckt-40-prozent-der-ersatzteile-fuer-veraltete-technik
tags: []
publisher: "XAB.info"
---

# 3D-Druck rettet die Streitkräfte der Ukraine: Ukraine druckt 40 % der Ersatzteile für veraltete Technik

![3D-Drucker produziert Teile für Militärfahrzeuge und zeigt einen innovativen Ansatz zur Ersatzteilproduktion in Konfliktzonen](https://xab.info/media/2026/06/11/3d-pechat-spasaet-vsu-ukraina-pechataet-40-zapchastej/3d-pechat-spasaet-vsu-ukraina-pechataet-40-zapchastej-1.webp)

Die Streitkräfte der Ukraine sehen sich mit einem schwerwiegenden logistischen Problem konfrontiert: Ein erheblicher Teil der von westlichen Partnern gelieferten Militärtechnik ist bereits vom Markt genommen. Der fehlende Zugang zu Originalersatzteilen und technischer Dokumentation hat die Logistiker gezwungen, nach unkonventionellen Lösungen zu suchen, um die Kampfbereitschaft der Armee aufrechtzuerhalten.

Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf eine Erklärung des Logistikkommandos berichtet, haben viele ausländische Hersteller entweder auf die Produktion neuer Modelle umgestellt oder verweigern die Bereitstellung von Dokumentationen für eigenständige Reparaturen und die Fertigung von Komponenten. In dieser Situation kommt die additive Fertigungstechnologie zur Hilfe.

### Technologischer Durchbruch unter Mangelbedingungen

Zur Bewältigung des Mangels an Ersatzteilen wurden moderne 3D-Drucker eingesetzt, die von internationalen Partnern bereitgestellt wurden. Diese Ausrüstung ermöglicht die Herstellung benötigter Teile direkt auf ukrainischem Territorium und minimiert so die Abhängigkeit von externen Lieferungen.

Um das neue Equipment effektiv nutzen zu können, haben ukrainische Fachkräfte eine Ausbildung im Ausland absolviert. Das Ergebnis dieser Schulung spiegelt sich bereits in der Statistik wider: Laut Angaben der Logistiktruppen werden derzeit 40 % derjenigen Teile für Waffen und Militärtechnik (WMT) der Pioniertruppen, die Partner nicht liefern können, auf 3D-Druckern produziert.

### Ausbau der eigenen Produktion

Der Einsatz des 3D-Drucks ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Importsubstitution. Zuvor hatten Vertreter des ukrainischen Rüstungssektors über die Ausweitung der Produktion eigener Komponenten für Waffen und Drohnen berichtet.

Derzeit fertigen ukrainische Unternehmen bereits Gehäuseelemente, mechanische Teile sowie einen Teil der elektronischen Platinen und Module. Trotz des Fortschritts bleibt die Abhängigkeit vom Import kritischer Komponenten bestehen, doch die Entwicklung der 3D-Drucktechnologie ermöglicht es, die Folgen logistischer Unterbrechungen erheblich zu mildern.