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title: "9.000 Polizisten an der Front: Warum die Massenmobilisierung von Strafverfolgungsbehörden einen Anstieg der Kriminalität befürchten lässt"
description: "🚨 9.000 Polizisten sind derzeit an der Front! Der stellvertretende Leiter der Nationalpolizei warnt: Die Massenmobilisierung birgt die Gefahr eines Anstiegs der Kriminalität. Das Personal kann nicht schnell genug ersetzt werden, und die Kriminalität nutzt die Schwäche aus. 🇺🇦👮‍♂️"
date: 2026-06-08T05:50:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# 9.000 Polizisten an der Front: Warum die Massenmobilisierung von Strafverfolgungsbehörden einen Anstieg der Kriminalität befürchten lässt

![Polizist in Uniform mit ukrainischem Emblem auf der Mütze, das die Mobilmachung von Strafverfolgungsbehörden an der Front symbolisiert](https://xab.info/media/2026/06/08/9-tisyach-politseyskikh-na-fronte-pochemu-massovaya-mobilizatsiya-pravoohraniteley-grozit-vspleskom-prestupnosti/9-tisyach-politseyskikh-na-fronte-pochemu-massovaya-mobilizatsiya-pravoohraniteley-grozit-vspleskom-prestupnosti-1.webp)

Die Ukraine steht vor einer schwierigen Entscheidung: die Kampfbereitschaft der Armee aufrechterhalten und gleichzeitig die öffentliche Ordnung im Land gewährleisten. Andrij Nebytow, stellvertretender Leiter der Nationalpolizei, gab in einem Interview mit RBC-Ukraine schockierende Statistiken bekannt und warnte vor den Risiken, die eine Massenmobilisierung von Mitarbeitern der Strafverfolgungsbehörden mit sich bringt.

### Umfang der Beteiligung der Polizei an Kampfhandlungen

Die Situation bei der Personalverteilung in den Sicherheitsstrukturen bleibt kritisch. Laut Nebytow erfüllen derzeit fast 9.000 Polizeibeamte direkt an der Front Kampfaufgaben. Dies ist nicht nur eine Zahl – es sind reale Menschen, die sich in Zonen aktiver Kampfhandlungen befinden.

Zusätzlich leisten etwa 34.000 Polizisten Dienst in den Grenzgebieten, um die Sicherheit im Hinterland zu gewährleisten und die Zusammenarbeit mit der Armee zu sichern. Somit ist ein erheblicher Teil des Personalpotenzials der Nationalpolizei im militärischen Bereich eingesetzt.

### Wo kämpfen die Polizisten?

Die an die Front entsandten Polizisten dienen in spezialisierten Einheiten. Insbesondere gehören sie zur Brigade „Wut“ (Jariost), die für Aufgaben an den schwierigsten Frontabschnitten geschaffen wurde. Auch kämpfen Polizeibeamte in der Brigade „Predator“ und in verschiedenen Schützenbataillonen.

Nebytow betonte, dass Polizisten gemeinsam mit Soldaten der Streitkräfte der Ukraine an der Verteidigung wichtiger Siedlungen teilgenommen haben: Bachtmut, Awdiiwka und Kleschtschewka in der Oblast Donezk sowie Malyj Tokmak und Huljajpole in der Oblast Saporischschja. Ihr Beitrag zum Schutz des Landes war erheblich.

### Das Problem des Personalmangels

Allerdings hat die massenhafte Einbindung von Polizisten in Kampfhandlungen ihre Folgen. Nebytow unterstrich, dass die Kampfeinheiten der Polizei ausschließlich aus dem Personalbestand der Nationalpolizei gebildet, aufgefüllt und rotiert werden. Mobilisierte Zivilpersonen werden nicht in diese Einheiten aufgenommen.

Dies führt dazu, dass der Personalmangel immer spürbarer wird. Die Ausbildung eines Ermittlers der Kriminalpolizei oder eines Ermittlungsbeamten erfordert Monate, manchmal sogar Jahre. Der Verlust qualifizierter Fachkräfte kann nicht schnell ersetzt werden.

### Risiko eines Anstiegs der Kriminalität

Der stellvertretende Leiter der Nationalpolizei warnte davor, dass die Massenmobilisierung von Strafverfolgern schwerwiegende Folgen für die Gesellschaft haben könnte. Wenn Patrouillen seltener werden und die Reaktionszeit auf Notrufe sich verzögert, spürt die Kriminalität die Schwäche.

„Meiner Meinung nach wird die Massenmobilisierung von Strafverfolgern zu einem Anstieg der Kriminalität führen“, erklärte Nebytow. Dies gefährdet die Sicherheit der Bürger und die Stabilität im Land.

### Änderungen bei der Befreiung von der Mobilisierung

Zur Erinnerung: Der Ministerrat hat kürzlich das Verfahren zur Gewährung einer Befreiung von der Mobilisierung aktualisiert. Die Änderungen betreffen Personen, die sich an die territorialen Rekrutierungszentren wenden. Dies könnte beeinflussen, wie Ressourcen in Zukunft zwischen Armee und Polizei verteilt werden.

Die Frage des Gleichgewichts zwischen Verteidigung und innerer Ordnung bleibt in der aktuellen Situation eines der dringendsten Themen. Wie sich die Situation weiter entwickeln wird, wird die Zeit zeigen.