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title: "Energiekollaps: Abgeordnete Viktoria Hryb fordert Eingreifen des Energieministeriums wegen Stillstand der Aufbereitungsanlage Chervonohrad"
description: "⚡️ Abgeordnete Viktoria Hryb fordert das Eingreifen des Energieministeriums wegen des Stillstands der Aufbereitungsanlage Chervonohrad. Die Fabrik steht seit Januar 2026 still, was die Kohlelieferungen an Wärmekraftwerke blockiert und eine Bedrohung der Energiesicherheit vor dem Winter darstellt. ⛏️ 🏭 Die Sanierung dauert seit 8 Jahren: Im April wurde die Ernennung eines Verwalters aufgehoben, ein anderer Kandidat lehnte im Juli ab. Eine Entscheidung über einen neuen Kandidaten wird am 19. August erwartet. 📉 Folgen: Lohnrückstände, Zerstörung der Kapazitäten, Umweltprobleme in Sosnowka. Die Abgeordnete fordert das Energieministerium auf, die Position der staatlichen Gläubiger zu vereinen und die Fabrik vor Beginn der Heizsaison in Betrieb zu nehmen."
date: 2026-08-06T13:34:01.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/abgeordnete-hryb-fordert-energeministerium-eingreifen-chervonohrad-zof
tags: [ukraine-energy, viktoriya-grib, chervonohrad-cof, minenergy, sanation, winter-2026]
publisher: "XAB.info"
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# Energiekollaps: Abgeordnete Viktoria Hryb fordert Eingreifen des Energieministeriums wegen Stillstand der Aufbereitungsanlage Chervonohrad

![Abgeordnete Victoria Grib während einer Sitzung, die das Eingreifen des Ministeriums für Energie wegen der Stilllegung der Chervonohrad COF fordert](https://xab.info/media/2026/08/06/dep-grib-requires-minenergy-intervention-chervonohrad-cof/dep-grib-requires-minenergy-intervention-chervonohrad-cof-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Die Aufbereitungsanlage Chervonohrad steht seit Januar 2026 still und blockiert die Kohlelieferungen an Wärmekraftwerke.
- Abgeordnete Viktoria Hryb fordert das Energieministerium auf, in den Sanierungsprozess einzugreifen.
- Der im Januar ernannte Verwalter wurde vom Gericht abgesetzt, der zweite Kandidat lehnte das Amt ab.
- Die Behörden fordern, das Unternehmen vor Beginn der Heizsaison 2026 in Betrieb zu nehmen.

Im Vorfeld der Heizsaison 2026 hat sich die Situation rund um die Aufbereitungsanlage Chervonohrad (ZOF) von einem wirtschaftlichen Streit zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheit entwickelt. Viktoria Hryb, Abgeordnete der Werchowna Rada und Vorsitzende des Unterausschusses für Energiesicherheit, hat das Energieministerium zu sofortigem Eingreifen aufgefordert. Ihrer Meinung nach darf der Staat keine strategischen Unternehmen verlieren, von denen die Stabilität des Energiesystems des Landes in einer extrem schwierigen Winterperiode abhängt.

### Kritische Rolle der Fabrik in der Energieversorgung der Ukraine

Die Aufbereitungsanlage Chervonohrad ist ein Schlüsselelement in der Lieferkette für Brennstoffe für die staatliche Stromerzeugung. Wie Viktoria Hryb erklärte, kann die im Lwow-Wolhynischen Becken geförderte Kohle nicht sofort an Wärmekraftwerke geliefert werden. Sie muss von Gestein gereinigt und auf die entsprechenden Qualitätsstandards gebracht werden. Genau diese Funktion erfüllt die Fabrik. Ohne ihren Betrieb können die Bergwerke das geförderte Brennstoff nicht effizient verladen, und das Land verliert wertvolle Zeit für die Bildung von Kohlevorräten für den Winter. Der Stillstand des Unternehmens blockiert faktisch die Arbeit eines ganzen Segments der Energiewirtschaft.

### Soziale und ökologische Folgen des Stillstands

Die Fabrik ist seit Januar 2026 nicht im Betrieb. In dieser Zeit haben sich erhebliche Lohnrückstände angesammelt, was zu einer Welle von Entlassungen qualifizierter Fachkräfte geführt hat. Parallel dazu kommt es zur Zerstörung der Produktionsanlagen. Die Situation wird durch Beschwerden der Bewohner des Dorfes Sosnowka verschärft. Die Anwohner berichten über Luftverschmutzung, Schäden an Straßen und den gefährlichen Transport von kohlehaltigem Schlamm durch Wohngebiete. Die Abgeordnete betonte, dass hinter den trockenen Fakten die Schicksale konkreter Menschen und Familien stehen, die nicht Geiseln eines jahrelangen Rechtsstreits bleiben dürfen.

### Widersprüchliche Daten und Sackgasse bei der Sanierung

Das Sanierungsverfahren des Unternehmens dauert bereits fast acht Jahre, doch ein genehmigter Plan liegt bis heute nicht vor. Im Gerichtsverfahren sind erhebliche Unstimmigkeiten und Verzögerungen entstanden. Im Januar 2026 ernannte das Gericht Wolodymyr Jurtschenko zum Sanierungsverwalter, doch im April hob die Berufungsinstanz diese Entscheidung auf. Ein weiterer Kandidat, Oleksandr Chrymenko, lehnte die Ernennung am 21. Juli ab. Die Prüfung der Frage nach einem neuen Verwalter wurde auf den 19. August verschoben. Dies schafft ein rechtliches Vakuum, das von privaten Strukturen im Kampf um die Kontrolle über den Vermögenswert genutzt wird, während der Staat Zeit verliert.

### Aufruf zur Konsolidierung der Bemühungen

Viktoria Hryb merkte an, dass staatliche Organe und kommunale Unternehmen, die die Mehrheit der Forderungen der Gläubiger vertreten, bereits eine unabhängige Kandidatur für den Verwalter unterstützt haben. Die Abgeordnete besteht darauf, dass das Energieministerium diese Position vereinen, die operative Ernennung eines Verwalters sicherstellen und einen klaren Plan für den Start der Fabrik vorbereiten muss. Experten, darunter Wolodymyr Omelchenko, Direktor der Energieprogramme des Razumkow-Zentrums, warnen davor, dass der achtmontige Stillstand der ZOF von einem juristischen Problem zu einer echten Bedrohung der Energiesicherheit der Ukraine wird.

## ❓ FAQ

### Q: Warum ist der Stillstand der Aufbereitungsanlage Chervonohrad kritisch für die Ukraine?
**A:** Die Fabrik reinigt Kohle aus dem Lwow-Wolhynischen Becken. Ohne sie ist es unmöglich, Brennstoff an Wärmekraftwerke zu liefern, was die Energiesicherheit im Winter gefährdet.

### Q: Wer ist für den Start der Fabrik verantwortlich?
**A:** Der Prozess befindet sich im Sanierungsstadium. Die Abgeordnete Viktoria Hryb fordert das Energieministerium auf, einzugreifen und die Ernennung eines Verwalters sicherzustellen.

### Q: Wann wird die Gerichtsentscheidung zum Verwalter erwartet?
**A:** Die Prüfung der Frage nach einem neuen Verwalter wurde auf den 19. August 2026 verschoben.