Die Pensionskasse der Ukraine (PFU) hat strenge Kriterien genannt, nach denen Bürgern im Jahr 2026 die Gewährung einer Wohnsubvention verweigert werden kann. Die Behörde warnte, dass die Prüfung des Wohlergehens der Haushalte gründlicher erfolgen wird, und nannte konkrete Gründe für die Ablehnung finanzieller Hilfe.
Hohe Ausgaben und übermäßiger Immobilienbesitz
Ein Hauptfilter wird die finanzielle Aktivität der Familie im letzten Jahr sein. Eine Subvention wird nicht gewährt, wenn ein Mitglied des Haushalts in den letzten 12 Monaten einen großen Kauf oder eine Finanztransaktion in Höhe von mehr als 100.000 Griwna getätigt hat.
Auch Besitzer übermäßiger Wohnraum werden betroffen sein. Eine Ablehnung erfolgt, wenn die Familie im Eigentum mehr als eine Wohnung oder ein Haus besitzt. Das Gesetz sieht jedoch Ausnahmen für Einzelfälle vor, in denen der Besitz mehrerer Immobilien nicht auf einen hohen Lebensstandard hindeutet.
Ersparnisse und Fahrzeuge
Die PFU hat auch auf die Ersparnisse der Bürger hingewiesen. Das Vorhandensein erheblicher Ersparnisse – mehr als 100.000 Griwna auf Bankguthaben oder in Inlandsschuldverschreibungen der Staatsanleihe – wird zum Grund für die Ablehnung der Zahlung.
Ein wichtiges Kriterium ist auch der Kraftverkehr. Hilfe erhalten nicht diejenigen, die ein neues Auto besitzen (das weniger als 5 Jahre alt ist) oder mehrere Fahrzeuge. Das Gesetz sieht jedoch Ausnahmen für Besitzer günstiger Motorräder sowie für diejenigen vor, die Fahrzeuge über die Sozialbehörden erhalten haben oder Eltern in einer familienähnlichen Kinderheim sind.
Einkommen und Schulden
Die finanzielle Disziplin spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Eine Ablehnung erfolgt, wenn eine erwerbstätige Person kein offizielles Einkommen hat oder den einheitlichen Sozialbeitrag (ESV) nicht in voller Höhe gezahlt hat.
Zudem werden im einheitlichen Schuldnerregister Unterhaltsrückstände festgehalten. Wenn die Rückstände bei der Unterhaltszahlung drei Monate überschreiten, wird keine Subvention gewährt. Ausnahmen sind für besondere Kategorien von Bürgern vorgesehen: Vermisste, vermisst fehlende Personen, Personen mit bestätigter Abhängigkeit sowie Personen, die unter Hausarrest stehen oder in Haftanstalten sind.
Zuvor hatten Experten darauf hingewiesen, dass das Vorhandensein eines Landanteils bei einem Bürger die Entscheidung über die Gewährung einer Subvention beeinflussen kann. Außerdem wird daran erinnert, dass eine Subvention online in nur 30 Minuten beantragt werden kann, aber nicht alle automatisch Hilfe erhalten – bestimmte Kategorien von Bürgern müssen sich persönlich an die PFU wenden, um die Dokumente zu beantragen.