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title: "Absetzung des Hauptanklägers des IStGH: Karim Khan wird im Zuge einer Belästigungsskandal von seinem Amt entfernt"
description: "🚨 Karim Khan, Hauptankläger des IStGH, wurde aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigung suspendiert. Seine Verteidigung bezeichnet die Entscheidung als rechtswidrig. 🌍 #IStGH #KarimKhan #InternationaleJustiz"
date: 2026-06-09T08:34:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Absetzung des Hauptanklägers des IStGH: Karim Khan wird im Zuge einer Belästigungsskandal von seinem Amt entfernt

![Karim Khan, ehemaliger Hauptanwalt des Internationalen Strafgerichtshofs, bei einer Pressekonferenz vor der Entlassung](https://xab.info/media/2026/06/09/otstranenie-glavnogo-prokura-mus-karim-han-snyat-s-dolzhnosti-na-fone-skandala-s-domogatelstvami/otstranenie-glavnogo-prokura-mus-karim-han-snyat-s-dolzhnosti-na-fone-skandala-s-domogatelstvami-1.webp)

### Aufsehen erregende Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs

In den Mauern des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) ereignete sich ein Vorfall, der den Verlauf internationaler Ermittlungen grundlegend verändern könnte. Am 8. Juni wurde im Rahmen einer Sitzung eine Präzedenz setzende Entscheidung getroffen: Der Hauptankläger Karim Khan wurde von seinem Amt suspendiert. Diese Entscheidung war das Ergebnis eines Disziplinarverfahrens, das aufgrund schwerwiegender Vorwürfe gegen den hochrangigen Juristen eingeleitet wurde.

Entscheidenden Einfluss auf die Entscheidung nahm ein Ausschuss aus 21 Mitgliedstaaten des Gerichtshofs. Die Mehrheit der Stimmen sprach sich dafür aus, dass das Handeln Khans im Zusammenhang mit den Vorwürfen sexueller Belästigung einen Verstoß gegen ethische Normen darstellt und eine sofortige Reaktion erfordert. Der Fall wurde an eine Sondersitzung der Mitgliedstaaten zur Entscheidung über das weitere Schicksal des Anklägers verwiesen.

### Vorwürfe und Verteidigung

Informationen über mögliche Belästigungen durch Karim Khan tauchten erstmals im Herbst 2024 auf. Laut westlichen Medien trat seine Assistentin, eine Juristin aus Malaysia, mit den Anschuldigungen hervor. Der Ankläger selbst weist alle Vorwürfe kategorisch zurück und bezeichnet sie als Teil einer israelischen Sonderoperation, die darauf abzielt, ihn zu diskreditieren.

Die Anwälte Khans stimmen der Entscheidung zur Suspendierung nicht zu und halten sie für rechtswidrig. Die Verteidigung erklärt, dass die Anschuldigungen nicht durch ausreichende Beweise untermauert seien. Seit Mai 2025 befindet sich Khan während der Ermittlungen im administrativen Urlaub.

### Folgen für die internationale Justiz

Karim Asad Ahmad Khan, ein 56-jähriger britischer Jurist, der auf internationales Strafrecht und Menschenrechte spezialisiert ist, bekleidete seit Februar 2021 das Amt des Hauptanklägers des IStGH. Er ist es gewesen, der den Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin erwirkt hat, was ihn zu einer der bekanntesten Figuren im modernen internationalen Recht machte.

In Russland wurde gegen Khan bereits ein Strafverfahren wegen „rechtswidriger Verfolgung russischer Staatsbürger“ eingeleitet. Ein Moskauer Gericht verurteilte ihn in Abwesenheit zu 15 Jahren Freiheitsentzug. Zudem verhängten die USA Sanktionen gegen Khan, nachdem der IStGH Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Joaw Galant ausgestellt hatte.

### Vertraulichkeit des Verfahrens

Die Entscheidung des Büros des IStGH und die damit verbundene Dokumentation bleiben vertraulich. Der Gerichtshof fordert die Achtung der Rechte aller beteiligten Parteien und die Wahrung der Integrität des laufenden Verfahrens. Dies unterstreicht die Wichtigkeit der Einhaltung von Verfahren und den Schutz des Rufs der Ermittlungsbeteiligten.

Die Absetzung von Karim Khan von seinem Amt markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des IStGH. Sie beeinflusst nicht nur die laufenden Ermittlungen, sondern stellt auch das Vertrauen in die internationale Justiz insgesamt in Frage. Die weiteren Schritte des Gerichtshofs werden von der Weltgemeinschaft genau verfolgt werden.