Am Freitagmorgen, dem 11. September, wurde in Kiew vor dem Hintergrund der anhaltenden regelmäßigen Angriffe aus Russland die Fahrplanorganisation eines Teils des öffentlichen Verkehrs geändert. Aufgrund der Sperrung des Verkehrs auf bestimmten Abschnitten der Hauptstadt lenkte das kommunale Unternehmen „Kyjiwpastrans“ eine Reihe von Trolleybus- und Buslinien um. Fahrgäste wurden aufgefordert, sich an die aktualisierten Schemata zu orientieren, die im offiziellen Telegram-Kanal des Unternehmens veröffentlicht wurden.
Was sich bei der Trolleybus-Fahrt geändert hat
Um 10:11 teilte die Pressestelle des „Kyjiwpastrans“ mit, dass auf dem Prospekt Stepan Bandera „aufgrund der Verkehrssperrung“ die Trolleybuslinien angepasst wurden. Die konkreten Liniennummern und die neuen Fahrpläne veröffentlichte das Unternehmen in seinem Telegram-Kanal; an der Sperrstelle wurde der Verkehr in beiden Richtungen nach dem aktualisierten Plan organisiert.
Wie die Busse umgeleitet wurden
Wenig später, um 10:27, präzisierte das Unternehmen, dass ähnliche Änderungen auch die Fahrt auf dem Prospekt Roman Schuchewytsch betrafen. Die auf diesem Abschnitt verkehrenden Busse wurden nach folgendem Schema umgeleitet: Straße Ronald Reagan — Straße Bratislaw — Straße Ihor Juchnowskyj, danach — nach dem eigenen Linienplan in beiden Richtungen.
Stab zur Hilfe für die Betroffenen
Laut der Kyjiwer Stadtverwaltung wurde ein Stab zur Hilfe für die Opfer des feindlichen Angriffs am 11. September im Dnipro-Bezirk eingerichtet. Seine Adresse lautet: Eduard-Wilde-Straße 5 (Gymnasium Nr. 184).
Kontext: nächtlicher Drohnenangriff
Zur Erinnerung: In der Nacht zum 11. September griffen russische Streitkräfte Kiew mit Kampfdrohnen an. Im Dnipro-Bezirk geriet ein neunstöckiges Wohnhaus in Brand, es gibt Verletzte. Außerdem trafen Drohnen laut den Angaben vom Morgen zwei Tankstellen in verschiedenen Stadtbezirken der Hauptstadt. Genau die Folgen dieser Treffer und die Verkehrssperren waren der Grund für die Anpassung der Routen des Nahverkehrs.