Ein morgendlicher Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv löste massive Panik und den Noteinsatz israelischer Kampfjets aus. Die Boeing 737 MAX 8 mit rund 150 Menschen an Bord sendete unerwartet einen internationalen Code für unrechtmäßige Einwirkungen auf das Luftfahrzeug und änderte drastisch ihren Kurs.
Chronologie des Vorfalls und Reaktion der Luftwaffe
Im jordanischen Luftraum aktivierte die Besatzung den Transpondercode 7500, der weltweit von Fluglotsen eindeutig als Flugzeugentführung gewertet wird. Zuvor hatte der Flug kurzzeitig ein allgemeines Notsignal übermittelt. Die Maschine verlor rapide an Höhe und nahm Kurs auf Saudi-Arabien, um auf dem Flughafen Tabuk eine Notlandung zu absolvieren.
Widersprüchliche Daten
Während offizielle israelische Medien und spezialisierte Sicherheitsdienste von einer technischen Fehlfunktion an Bord und einem Pilotenfehler bei der Eingabe von Notfallcodes berichteten, verbreiteten diverse Telegram-Kanäle eine radikal andere Version. Mehrere Kanäle behaupteten, ein heftiger Handgemenge zwischen den Piloten während des Fluges habe das Manöver ausgelöst. Offizielle Luftfahrtexperten dementierten die Gerüchte über einen internen Crew-Konflikt entschieden und bezeichneten sie als emotionalen Fake.
Expertenanalyse und Konsequenzen
Fachleute sind sich einig, dass der Fehlalarm auf menschliches Versagen in einer extremen Stresssituation zurückzuführen ist. Beim Versuch, die Instrumente wegen technischer Probleme manuell auf den allgemeinen Notcode 7700 umzustellen, haben die Piloten vermutlich versehentlich den benachbarten Registerbereich aktiviert. Der Vorfall ging glimpflich aus, verdeutlichte jedoch die enorme Anspannung am nahöstlichen Himmel, wo jeder technische Fehler sofort als militärische Bedrohung gewertet wird.