Der spanische Tennisspieler Carlos Alcaraz hat das ATP-500-Turnier in Wien gewonnen und im Finale den Australier Alex de Minaur mit 6:1, 6:4 bezwungen. Die Partie endete ohne Satzverlust für den Spanier, der von den ersten Ballwechseln an die Initiative ergriff und das Tempo auf dem Platz diktierte. Dem Bericht von Sport RBC.UA zufolge war der Sieg in der österreichischen Hauptstadt ein weiterer Beleg für Alcaraz' Konstanz während der Herbstreihe.

Finale ohne Satzverlust: Wie das Spiel verlief

Der erste Durchgang verlief unter vollständiger Kontrolle des Spaniers: De Minaur konnte lediglich ein Spiel für sich entscheiden, woraufhin Alcaraz einen komfortablen Vorsprung herausspielte und den Satz mit 6:1 beendete. Der Australier attackierte zwar aggressiv und stellte seinen Gegner beim Rückschlag regelmäßig vor Aufgaben, ließ jedoch in den entscheidenden Momenten die nötige Chancenauswertung vermissen. Der zweite Satz gestaltete sich deutlich ausgeglichener – De Minaur steigerte seine Spielqualität, agierte bei eigenem Aufschlag stabiler und gestaltete die Ballwechsel offener. Dennoch bewahrte Alcaraz die Oberhand und brachte die Begegnung mit einem 6:4 im zweiten Satz ins Ziel.

Der Weg ins Finale: Vier Siege in Folge

Auf dem Weg zum Endspiel schaltete Alcaraz nacheinander Karen Chatschanow, Nikolos Bassilaschwili, Tommy Paul und Daniil Medwedew aus. Im Halbfinale setzte sich der Spanier in zwei Sätzen mit 6:4, 7:6 gegen Medwedew durch. Finalgegner Alex de Minaur hatte seinerseits im Halbfinale Alexander Zverev mit 6:4, 1:6, 7:6 bezwungen, um das Ticket für das Endspiel zu lösen.

Direkter Vergleich: Sieben Siege in Serie für Alcaraz

Der Erfolg in Wien baute den ohnehin schon überzeugenden Vorsprung des Spaniers im direkten Vergleich weiter aus: Den vorliegenden Daten nach hat Alcaraz alle sieben bisherigen Duelle gegen De Minaur gewonnen. Damit knüpfte das Endspiel in Wien nahtlos an Alcaraz' dominante Serie gegen den Australier an und liefert ein weiteres gewichtiges Argument im Kampf um die Spitzenplätze in der Weltelite.