Im Laufe der Zeit verlieren auch hochwertige Handtücher ihre ursprüngliche Weichheit, werden steif, nehmen Wasser schlechter auf oder entwickeln einen unangenehmen Geruch. Wie das Lifestyle-Projekt Styler (RBC-Ukraine) feststellt, liegt die Ursache in den meisten Fällen nicht darin, dass der Stoff endgültig ruiniert ist, sondern in der Ansammlung von Rückständen des Waschmittels und des Weichspülers direkt in den Fasern. Genau das ermöglicht es, alten Handtüchern mit einfachen Hausmitteln ein zweites Leben einzuhauchen, ohne neue kaufen zu müssen.

Warum Handtücher steif werden

Eine der häufigsten Ursachen für den Verlust der Weichheit ist eine übermäßige Menge an Waschmittel: Seine Rückstände sammeln sich allmählich zwischen den Fasern des Stoffes an, wodurch das Handtuch weniger angenehm anfühlt. Überraschenderweise wirkt sich auch der Weichspüler aus – er macht den Stoff zwar tatsächlich weicher, bildet aber auf der Oberfläche der Fasern einen Belag, der die Wasseraufnahmefähigkeit des Handtuchs mit der Zeit verschlechtert. Daher lautet die erste Regel für Handtücher, die ihre Eigenschaften verloren haben: Nicht zu viel Waschmittel verwenden und nicht zu viel Weichspüler einsetzen.

Weißer Essig statt Weichspüler

Eine einfache Methode, um alte Handtücher aufzufrischen, ist, sie mit weißem Essig statt Weichspüler zu waschen. Legen Sie die Handtücher in die Trommel, geben Sie die übliche Menge Waschmittel hinzu und füllen Sie etwa 100–150 ml weißen Essig in das Fach für den Weichspüler. Wählen Sie die Temperatur gemäß den Angaben auf dem Etikett. Der Essig hilft, einen Teil der Mineral- und Seifenablagerungen zu entfernen, die sich auf dem Stoff angesammelt haben; anschließend sollten die Handtücher gut getrocknet werden. Wichtig ist, den Essig nicht mit Bleichmittel oder anderen aggressiven Mitteln zu mischen, und bei besonderen Pflegeempfehlungen des Herstellers genau diesen zu folgen.

Kochsalz… nein, Speisesoda für die Tiefenreinigung

Wenn die Handtücher lange nicht aufgefrischt wurden, kann man eine andere Variante ausprobieren – Speisesoda. Legen Sie die Handtücher in die Waschmaschine, geben Sie die übliche Menge Waschmittel und etwa 2–3 Esslöffel Soda hinzu und starten Sie einen normalen Waschzyklus, wobei Sie die für den Stoff maximal zulässige Temperatur wählen. Es ist nicht nötig, gleichzeitig große Mengen Soda und Essig in die Maschine zu geben: Für eine solche Reinigung ist es besser, sie getrennt, in verschiedenen Zyklen zu verwenden. Nach dem Waschen die Handtücher nicht lange in der Trommel liegen lassen – feuchte Textilien bekommen schnell einen muffigen Geruch, daher ist es besser, sie sofort aufzuhängen.

Korrektes Trocknen und richtige Dosierung

Bevor Sie ein Handtuch trocknen, sollten Sie es gut ausschütteln – das hilft, die beim Waschen verknitterten Fasern zu glätten. Wenn Sie einen Wäschetrockner haben, kann ein kurzer Trocknungszyklus im geeigneten Modus die Frottee-Handtücher deutlich fluffiger machen, während ein ständiges Überhitzen auf einer sehr warmen Heizung den Stoff im Gegenteil steif macht. Selbst die beste Reinigungsmethode bringt kein Ergebnis, wenn die Trommel ständig überfüllt ist: Den Handtüchern muss Platz zur Verfügung stehen, damit Wasser und Waschmittel normal durch den Stoff hindurchdringen können. Daher ist es besser, alte Handtücher nicht in einem großen Haufen zu waschen, sondern in der Trommel genügend freien Platz zu lassen, und sie ab und zu ohne Weichspüler zu waschen.

Ein zweites Leben für alte Handtücher

Wenn ein altes Handtuch nach allen Maßnahmen trotzdem steif, dünn geblieben ist oder seine Fähigkeit verloren hat, Wasser gut aufzunehmen, sind seine Fasern möglicherweise physisch abgenutzt. In diesem Fall muss die Sache nicht sofort weggeschmissen werden: Alte Handtücher können zu wiederverwendbaren Tüchern für die Küche, die Reinigung oder das Fensterputzen umfunktioniert werden, und sie bleiben noch lange im Haushalt nützlich.