In Großbritannien hat ein bedeutendes politisches Ereignis stattgefunden: Andy Burnham ist offiziell der neue Premierminister des Landes geworden und hat Keir Starmer in diesem Amt abgelöst. Diese Ernennung war das Ergebnis des Sieges von Burnham bei den Wahlen zum Vorsitzenden der Labour-Partei, die vor einigen Tagen stattfanden.
Dies wurde von Quellen von RBK-Ukraine mit Bezug auf die Pressekonferenz von Burnham in Downing Street sowie auf Daten des Fernsehsenders Sky News gemeldet.
Der Weg zur Macht
Andy Burnham wurde 1970 in Liverpool in einer Familie geboren, in der die Treue zur Labour-Partei von Kindesbeinen an gepflegt wurde. Seine politische Karriere begann als Assistent von Abgeordneten, und im Jahr 2021 wurde er selbst als Abgeordneter des Parlaments für den Wahlkreis Leigh im Großraum Manchester gewählt.
Zuvor hatte Burnham bereits Erfahrung in den Regierungen von Tony Blair und Gordon Brown gesammelt, wo er Schlüsselpositionen als Kulturminister und Gesundheitsminister innehatte.
Kampf um die Führung
Burnhams Weg an die Spitze der Macht war nicht einfach. 2010 und 2015 bewarb er sich zweimal erfolglos um den Posten des Vorsitzenden der Labour-Partei. 2017 verließ er das Parlament, um zum ersten Bürgermeister der Region Groß-Manchester zu werden.
Gerade in dieser Funktion erhielt Burnham den Spitznamen „König des Nordens“. Dies geschah, nachdem er während der Coronavirus-Pandemie geweigert hatte, zusätzliche Quarantänemaßnahmen in seiner Region einzuführen, was eine breite öffentliche Resonanz auslöste.
Position zu Ukraine
Andy Burnham ist als aktiver Befürworter der Hilfe für die Ukraine bekannt. Er war Initiator des Flüchtlingsprogramms „United for Ukraine“ sowie des internationalen Netzwerks von Kommunen „Unbroken Cities Network“, das darauf abzielt, von Krieg betroffene Städte zu unterstützen.
Mehr über Burnham und seine Position zur Ukraine erfahren Sie in einem separaten Artikel von RBK-Ukraine.
Herausforderungen für den neuen Premierminister
Zuvor berichtete RBK-Ukraine über die Gründe für den Regierungswechsel in Großbritannien und darüber, welche Herausforderungen auf den neuen Premierminister zukommen. Weitere Details finden Sie unter dem Link.