Am Donnerstag, dem 3. September 2026, griffen russische Streitkräfte eine Produktionsstätte der Coca-Cola Company in Browary (Oblast Kiew) mit einem unbemannten Luftfahrzeug an. Laut Angaben, die sowohl von der Corporation als auch vom Staatsoberhaupt bestätigt wurden, wurde bei dem Angriff niemand verletzt: Alle Mitarbeiter des Betriebs sind in Sicherheit. Nach dem Einschlag der Drohne brach auf dem Werksgelände ein Feuer aus, das auf im Netz veröffentlichten Videos festgehalten wurde.
Erklärung von Coca-Cola
Das Unternehmen bestätigte den Angriff offiziell. „Wir bestätigen, dass unsere Produktionsstätte in Browary am 3. September bei einem Drohnenangriff beschädigt wurde. Wir sind froh, bestätigen zu können, dass alle unsere Mitarbeiter in Sicherheit sind und nicht verletzt wurden“, heißt es in einem Schreiben von Coca-Cola. In der Corporation fügte man hinzu, man arbeite mit den zuständigen Behörden bei der Bewertung der Lage zusammen, und betonte: „Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Mitarbeiter bleiben unsere oberste Priorität“. Das Werk in der Oblast Kiew ist eines der größten Unternehmen in der Produktion von alkoholfreien Getränken in Europa.
Reaktion des ukrainischen Präsidenten
Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte öffentlich den Drohnenangriff auf das Coca-Cola-Werk in der Oblast Kiew. Das Staatsoberhaupt erklärte, Russland setze seine Waffen zum Terror gegen friedliche Bürger ein, und bezeichnete den Angriff auf das Unternehmen als „klares russisches Signal an Amerika“. Damit wurde der Vorfall auf eine politische Ebene gehoben und als Element des Drucks auf die westlichen Partner der Ukraine interpretiert.
Kontext der Angriffe vom 3. September
Der Angriff auf das Werk war Teil einer Welle massiver Angriffe, die die russischen Besatzer während des gesamten 3. September auf Kiew und die Oblast Kiew ausführten. So wurde insbesondere über den Einsatz von Angriffsdrohnen, darunter auch Strahlendrohnen, berichtet. Am Mittag tauchte im Netz die Information auf, dass das Coca-Cola-Werk möglicherweise eines der Ziele der russischen Angriffe gewesen sein könnte, was sich anschließend bestätigte.
Was über die Folgen bekannt ist
Nach Stand der Veröffentlichung der Erklärung der Corporation und der Kommentare des Präsidenten gibt es keine Verletzten unter den Mitarbeitern. Auf von den Medien verbreiteten Videos ist zu sehen, dass nach dem Angriff auf dem Betriebsgelände ein Feuer ausbrach. Coca-Cola führt gemeinsam mit den Behörden eine Bewertung des Schadensumfangs durch. Der Angriff und das Fehlen von Opfern wurden von zwei unabhängigen Seiten – dem Unternehmen und dem Präsidenten der Ukraine – bestätigt, was das Gesamtbild der Ereignisse konsistent macht.