In der Nacht zum 15. Juni war Kiew Ziel eines großangelegten kombinierten Angriffs der russischen Streitkräfte. Durch einen massiven Schlag mit Raketen und Kampfdrohnen wurden Schlüsselobjekte der Hauptstadt beschädigt, darunter das Gebäude des Obersten Anti-Korruptionsgerichts (HAKS).
Schäden am Gerichtsgebäude
Laut der Pressestelle des HAKS wurden die Räumlichkeiten des Gerichts an der Adresse: Berestejski-Prospekt 41 durch das Beschuss beschädigt. Derzeit bewerten die Mitarbeiter des Instituts das Gesamtausmaß des verursachten Schadens. Auf dem Gelände werden Aufräumarbeiten und Maßnahmen zur Beseitigung der Folgen des Angriffs durchgeführt.
Trotz des Vorfalls hat die Gerichtsführung ihre Bereitschaft zur Fortsetzung der Arbeit bekundet. Alle für den aktuellen Tag geplanten Gerichtsverhandlungen finden planmäßig statt. Falls Änderungen im Zeitplan notwendig werden, wird die aktuelle Information umgehend für die Bürger veröffentlicht.
Den Verlauf der Verfahren und die Liste der angesetzten Verhandlungen können Sie auf der offiziellen Website des Obersten Anti-Korruptionsgerichts verfolgen.
Folgen des nächtlichen Angriffs auf Kiew
Der Schlag gegen das HAKS-Gebäude war Teil einer großangelegten Operation gegen die ukrainische Hauptstadt. In der Nacht zum 15. Juni wurden auch andere bedeutende Objekte der Stadt beschädigt:
- Schäden wurden auf dem Gelände der Kiewer Höhlenkloster festgestellt.
- Als Folge des Angriffs brannte das Kulturzentrum „Mystryzky Arsenal“.
- Ein Feuer vernichtete eine einzigartige Kostümsammlung auf der Filmstudie Dowschenko.
Laut neuesten Angaben wurden infolge der Schläge mindestens 30 Personen verletzt, vier Tote sind bekannt. Der Verkehr auf mehreren Straßen der Hauptstadt wurde vorübergehend gesperrt, die Routen des öffentlichen Nahverkehrs wurden geändert.