Am 18. August 2026 wurde die Region Kiew erneut einem massiven Angriff der russischen Streitkräfte ausgesetzt. Hauptziel des Angriffs war der Rajon Brovary, bei dem zivile Objekte, einschließlich Büro-, Industrie- und Lagergebäude, getroffen wurden. Laut dem Staatlichen Dienst der Ukraine für Notfälle (GDNS) entstanden infolge des Angriffs vier Brandherde. Rettungseinheiten trafen operativ an den Einsatzorten ein und hatten zum Zeitpunkt der Berichterstellung das offene Feuer gelöscht, jedoch laufen die Arbeiten zur Räumung von Trümmern und zum Nassmachen der Konstruktionen weiter.
Logistischer Schlag: Lager der EVA-Kette betroffen
Zu den betroffenen Objekten gehört ein großes Verteilzentrum des Handelsnetzwerks EVA und des Online-Shops EVA.UA. Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass das Feuer nicht nur die Lagerräume, sondern auch die Warenbestände beschädigt haben könnte, die sowohl für die Online-Plattform als auch für die Filialen des Netzwerks verwendet werden. Dies könnte zu vorübergehenden Lieferstörungen und Unterbrechungen der Lieferketten in der Region führen. Der Bürgermeister von Brovary, Ihor Sapozhko, bestätigte, dass in der Stadt zivile Objekte beschädigt wurden und Brände an drei Standorten entstanden sind.
Arbeit der Retter unter Luftalarm
Die Spezialisten des GDNS sahen sich bei der Beseitigung der Angriffsfolgen mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert. Die Arbeit wurde durch ständige Luftalarme erschwert. Bei einer Gefährdung waren die Retter gezwungen, die Arbeiten zu unterbrechen und sich in sichere Entfernung zurückzuziehen, um sie erst nach dem Abklingen des Alarmsignals wieder aufzunehmen. Dennoch setzen die GDNS-Einheiten und andere Kooperationsdienste die Arbeiten zur Räumung beschädigter Konstruktionen und deren Nassbehandlung fort, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Keine Opfer unter der Bevölkerung und den Rettern
Nach vorläufigen Angaben gab es infolge des Angriffs keine Toten oder Verletzten. Auch unter dem Personal des GDNS gab es keine Toten oder Verletzten. Dies war dank der operativen Arbeit der Rettungsdienste und der rechtzeitigen Warnung der Bevölkerung vor dem Luftalarm möglich. Das GDNS veröffentlichte Fotos und Videos aus dem Rajon Brovary, auf denen die beschädigten Objekte und die Arbeit der Retter nach dem russischen Angriff zu sehen sind.
Widersprüchliche Daten
Es gibt Unterschiede in den Versionen bezüglich der genauen Anzahl der betroffenen Objekte. Nach Angaben des GDNS entstanden vier Brandherde, während der Bürgermeister von Brovary, Ihor Sapozhko, von drei Brandorten sprach. Auch über das Ausmaß des Schadens für das EVA-Netzwerk gibt es keine einheitlichen Informationen: Einige Quellen sprechen von beschädigten Lagerräumen, andere von möglichen Verlusten an Warenbeständen. Diese Widersprüche bedürfen weiterer Klärung und Überprüfung.