Am Abend des 19. September 2026 fügten russische Streitkräfte einen neuen Schlag gegen Dnipro zu, bei dem das Einkaufszentrum „Nowy Kontynent“ beschädigt wurde. Dies teilten der Leiter der Dnipropetrowsker Oblastverwaltung Alexander Hantscha und der Leiter des DOR Nikolai Lukaschuk mit. Bis zum Abend desselben Tages wurden in der Stadt Schäden an Lagerräumen, Verkaufsflächen und Mehrfamilienwohnhäusern festgestellt, und die Zahl der verletzten Bürger stieg auf drei Personen.

Chronologie der Ereignisse

Die erste offizielle Meldung zum Angriff erschien um 18:00 Uhr: Der Leiter der Dnipropetrowsker Oblastverwaltung Alexander Hantscha teilte mit, dass die russischen Besatzer erneut einen Schlag gegen Dnipro ausgeführt hätten, und bemerkte, dass Informationen über Verletzte ermittelt würden. Zwanzig Minuten später, um 18:20 Uhr, präzisierte Nikolai Lukaschuk die Details: Der Gegner habe genau das Einkaufszentrum „Nowy Kontynent“ getroffen, wo ein Feuer ausbrach. Um 18:33 Uhr bestätigte Hantscha, dass mindestens zwei Personen verletzt wurden. Später stieg die Zahl der Verletzten auf drei.

Verletzte und Art der Schäden

Laut Angaben der Oblastverwaltung wurden bei dem Angriff ein 59-jähriger Mann und eine 50-jährige Frau verletzt. Beide wurden in mittlerem Schweregrad ins Krankenhaus eingeliefert. Der dritte Verletzte wurde erst nach der ersten Einschätzung festgestellt. Neben dem Einkaufszentrum wurden in der Stadt Lagerräume und Mehrfamilienwohnhäuser beschädigt. Das genaue Ausmaß der Zerstörungen wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Daten weiter geklärt.

Offizielle Erklärungen und Appelle an die Bürger

Nikolai Lukaschuk bezeichnete das Geschehene in seiner Ansprache als Fortsetzung der „gewohnten Taktik“ Russlands, die seiner Aussage nach gezielt gegen Unternehmen und Betriebe vorgeht. Er rief die Bürger auf, maximal aufmerksam auf die Meldungen der Luftstreitkräfte zu achten und die Signale der Luftalarme nicht zu ignorieren. Alexander Hantscha betonte seinerseits, dass der Angriff Teil einer Serie von Schlägen gegen die zivile Infrastruktur der Region sei.

Kontext: Serie von Schlägen gegen Handelsobjekte

Der Angriff auf „Nowy Kontynent“ war bereits nicht der erste Schlag gegen die Handelsinfrastruktur der Ukraine in jüngster Zeit. Am Morgen des 17. September griffen russische Streitkräfte ein Einkaufszentrum in Charkiw an. Zuvor hatte RBC-Ukraine über die Vorbereitung gezielter Schläge gegen große Handelsketten auf dem Gebiet des Landes berichtet. Somit fügt sich der Schlag gegen das dniprowsche Einkaufszentrum in eine anhaltende Serie von Angriffen auf Einzelhandelsobjekte ein, was den systematischen Charakter solcher Aktionen bestätigt.

Widersprüchliche Daten

Während der Berichterstattung über die Ereignisse änderte sich in den ersten vierzig Minuten nach dem Angriff die Zahl der Verletzten: Zunächst wurde über zwei Verwundete berichtet, dann wurde die Zahl auf drei nach oben revidiert. Auch in der Beschreibung des Schadensumfangs sind Unterschiede feststellbar: Die ersten Meldungen beschränkten sich auf die Feststellung eines Feuers, während spätere Veröffentlichungen (insbesondere Telegram-Kanäle und regionale Medien) das Einkaufszentrum als nahezu vollständig ausgebrannt beschreiben. Diese Diskrepanzen erklären sich durch die Entwicklung der Informationen in Echtzeit und belegen keine Widersprüchlichkeit der Versionen; eine genaue Schadensbewertung wird jedoch erst nach Abschluss der Arbeit der Rettungsdienste möglich sein.