Am Montag, dem 8. Juni, griff eine russische Drohne einen Wohnbezirk der Stadt Saporischschja an. Bei dem Angriff kamen Menschen ums Leben, Wohnhäuser und Infrastruktur wurden beschädigt. Die Lage am Ort des Geschehens bleibt angespannt – die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin an der Beseitigung der Folgen der Explosion.
Die Zahl der Verletzten steigt
Laut ersten Berichten wurden bei dem Drohnenangriff fünf Personen verletzt. Diese Zahl wurde jedoch bald revidiert: Die Anzahl der Verletzten stieg auf 15. Alle Verletzten erhalten dringend medizinische Hilfe. Ärzte arbeiten direkt am Ort des Geschehens.
Um 20:00 Uhr teilte die Nationale Polizei der Ukraine mit, dass bereits 24 Personen mit Verletzungen unterschiedlicher Schwere in medizinischen Einrichtungen behandelt wurden.
Zwei Tote
Leider kamen bei dem Angriff zwei Menschen ums Leben. Die Informationen über die Opfer und Verletzten werden noch überprüft. Die Rettungskräfte arbeiten weiterhin am Ort des Einschlags; Suchaktionen laufen.
Vorherige Angriffe
Es ist nicht der erste Angriff auf Saporischschja in den letzten Tagen. In der Nacht zum 7. Juni und am Morgen desselben Tages führten russische Truppen eine Serie von Angriffen auf die Stadt durch. Dabei wurden Stromausfälle und teilweise Stromunterbrechungen in mehreren Stadtteilen registriert.
Auch am 6. Juni traf bei einem Tagesangriff einer der russischen Einschläge ein Supermarkthaus. Der Treffer wurde im Dach des Geschäftsobjekts festgestellt. Unter den Verletzten befand sich ein Kind.
Angriff auf Konotop
Am Morgen des 8. Juni wurde auch die Stadt Konotop in der Oblast Sumy angegriffen. Drohnen schlugen in ein mehrstöckiges Wohnhaus ein. Unter den Trümmern könnte sich vorläufigen Angaben zufolge eine Person befinden. Drei Verletzte befinden sich in der Intensivstation.
Die Lage in beiden Städten wird von den Sicherheitsbehörden und Notdiensten kontrolliert. Offizielle Daten zu den Folgen der Angriffe werden in den kommenden Stunden präzisiert.