In Kiew gehen die großangelegten Rettungsarbeiten nach dem Angriff am Morgen des 2. Juli weiter. Nach den neuesten Daten hat sich die Zahl der Opfer der Tragödie auf 13 Personen erhöht, und die Zahl der Verletzten ist auf 86 gestiegen. Zu den Verletzten gehören zwei Kinder.
Die Situation in der Hauptstadt wurde von der ukrainischen Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko und dem Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, geschildert. Der Feind hat Wohnviertel angegriffen, wobei direkte Treffer in mindestens 20 Wohngebäuden registriert wurden. Insgesamt wurden etwa hundert Gebäude beschädigt.
Rettungsteams suchen unter den Trümmern nach Menschen
Mitarbeiter des Staatlichen Dienstes für Notfälle (GSCHS) arbeiten an 15 Standorten. Die Hauptaufgabe der Rettungskräfte besteht darin, Trümmer zu räumen und nach Menschen zu suchen, die sich möglicherweise unter den Ruinen befinden. Julija Swyrydenko betonte, dass sich unter den Trümmern der zerstörten Häuser immer noch Menschen befinden könnten.
Besonderes Augenmerk liegt auf dem Distrikt Darnyzi, wo es zu einem teilweisen Einsturz eines Hochhauses kam. Dort läuft derzeit eine aktive Such- und Rettungsaktion. Im Petscher-Sky-Distrikt konnten Rettungskräfte bereits eine Person aus den Trümmern befreien.
Zerstörungen im Zentrum und Brände
Die Treffer trafen nicht nur Wohnviertel. Im Zentrum von Kiew wurden eine medizinische Einrichtung und ein Hotel beschädigt. Durch herabfallende Trümmerteile erlitten medizinisches Personal Verletzungen. Das Feuer hat die Dächer mehrerer Hochhäuser in verschiedenen Stadtteilen der Hauptstadt erfasst.
Das GSCHS hat Aufnahmen zur Beseitigung der Folgen des Angriffs veröffentlicht, die das Ausmaß der Brände und Zerstörungen in sieben Stadtteilen der Stadt zeigen. Die Arbeit zur Wiederherstellung der Ordnung und zur Hilfe für die Betroffenen läuft rund um die Uhr.