In der Nacht zum 8. Juli wurde Kiew von ballistischen Raketen getroffen. Eine Serie starker Explosionen weckte die Bewohner der Hauptstadt, und bald darauf folgte die offizielle Meldung über die Luftalarm und den Angriff durch russische Streitkräfte.

Chronologie der Ereignisse

Die ersten Explosionen ereigneten sich gegen 00:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Warnsystem noch nicht ausgelöst, und es gab keine offiziellen Warnungen vor einer Bedrohung. Doch bereits wenige Minuten später wurde in der Stadt der Luftalarm ausgelöst. Die Luftstreitkräfte der Ukraine und lokale Behörden bestätigten den ballistischen Angriff auf die Hauptstadt.

Die zweite Welle von Explosionen erfolgte um 00:53 Uhr. Die Einwohner von Kiew wurden über neue Raketenstarts informiert, was auf die Dauer und Intensität des Angriffs hindeutet.

Folgen des Angriffs

Laut dem Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, wurden bis zum Morgen des 8. Juli die Folgen des Angriffs in zwei Verwaltungsbezirken der Stadt registriert – im Desnjanskyj- und im Swjatoschynskyj-Bezirk.

In einem dieser Bezirke gab es einen direkten Treffer einer russischen Rakete. Dabei entstand ein Brand in Lagerräumen. Wie Klitschko präzisierte, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude nicht um ein Wohngebäude, was das Risiko für die Zivilbevölkerung verringert.

Reaktion der Behörden und Rettungsdienste

Sofort nach Beginn des Angriffs wurden Einheiten des DSNS (Ukrainische Agentur für Zivilschutz und Katastrophenhilfe), Feuerwehrkräfte und medizinische Teams in die Stadt entsandt. Am Ort des Geschehens arbeiten Rettungskräfte, die die Folgen der Explosionen beseitigen und den Brand löschen. Bisher liegen keine Informationen über Opfer oder Verletzte vor.

Die Behörden von Kiew appellieren an die Bevölkerung, während des Luftalarms die Sicherheitsvorschriften einzuhalten und sich nicht den Orten der Explosionen zu nähern. Zudem wird empfohlen, offizielle Informationsquellen zu verfolgen und keine unbestätigten Informationen zu verbreiten.