In Kiew hat die städtische Infrastruktur nach dem massiven Angriff in der Nacht zum 2. Juni mit ernsthaften Herausforderungen zu kämpfen. Beschädigungen des Oberleitungsnetzes und die Notwendigkeit der Sicherheitsgewährleistung führten zu vorübergehenden Verkehrssperren auf mehreren Straßen und zur Änderung der Routen des öffentlichen Nahverkehrs. Die Lage bleibt dynamisch, und die städtischen Dienste passen den Betrieb des Verkehrs operativ an die Situation an.

Änderungen im Betrieb des elektrischen Nahverkehrs

Laut Angaben der Stadtverwaltung von Kiew (KGA) waren der Betrieb von Trolleybussen und Straßenbahnen erheblich beeinträchtigt. Der Verkehr ist auf folgenden Linien verzögert:

  • Trolleybusse Nr. 29, 30 und 31;
  • Straßenbahnen Nr. 14, 15, 22 und 25.

Um die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste zu minimieren, wurde eine alternative Verbindung organisiert. Anstelle der Straßenbahnen Nr. 14 und 15 wurde eine temporäre Buslinie Nr. 14-T eingeführt, die zwischen der Haltestelle „Prospekt Otradny“ und dem „Degtyarevsky-Überweg“ verkehrt.

Die Trolleybusse Nr. 29, 30 und 31 ändern vorübergehend ihre Fahrtroute: Sie verkehren vom Darnyzka-Platz und der Miloslavsky-Straße bis zur U-Bahn-Station „Minska“.

Verkehrseinschränkungen

Die Streifenpolizei von Kiew meldete Verkehrssperren an sieben Stellen der Stadt. Diese Maßnahmen wurden aufgrund der Folgen des Angriffs und der Notwendigkeit von Rettungs- und Wiederherstellungsarbeiten ergriffen. Die Stadtverwaltung betonte, dass die Anpassung der Verkehrsrouten strikt der operativen Lage entspricht.

Folgen des nächtlichen Angriffs

In der Nacht zum 2. Juni führte Russland einen massiven kombinierten Angriff gegen die Ukraine durch. In Kiew wurden die Folgen des Angriffs in sieben Stadtteilen registriert: Podylsky, Schewtschenko, Swjatoschyn, Obolon, Solomyno, Holosijiw und Darnyzka.

Besondere Aufmerksamkeit erregten die Treffer mit ballistischen Raketen in den Stadtteilen Podylsky, Obolon und Swjatoschyn. Dort wurden Stromausfälle verzeichnet. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, berichtete über einen Brand auf dem Gelände einer nicht bewohnten Bebauung sowie darüber, dass Trümmer auf das Dach eines der neunstöckigen Wohnhäuser fielen.