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title: "Angriff auf Rettungskräfte: Russland greift humanitäre Schiffe im Schwarzen Meer an"
description: "🚨 Russland hat zwei Rettungsboote im Schwarzen Meer während einer humanitären Mission angegriffen – es gibt Verletzte. Dies ist bereits nicht der erste Angriff auf zivile Schiffe. 🌊⚠️ #SchwarzesMeer #HumanitäreMission #Ukraine"
date: 2026-06-06T19:14:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Angriff auf Rettungskräfte: Russland greift humanitäre Schiffe im Schwarzen Meer an

![Ukrainische Taucher auf einem Schlauchboot im Schwarzen Meer, die sich auf eine Operation nach dem russischen Angriff auf humanitäre Schiffe vorbereiten](https://xab.info/media/2026/06/06/ataka-na-spasateley-rf-udarila-po-gumanitarnym-sudam-v-chernom-more/ataka-na-spasateley-rf-udarila-po-gumanitarnym-sudam-v-chernom-more-1.webp)

Am Samstag, dem 6. Juni, ereignete sich im Schwarzen Meer ein schwerwiegender Vorfall, der die Frage der Sicherheit maritimer humanitärer Korridore erneut aufwirft. Russland griff zwei zivile Such- und Rettungsschiffe an, die zu diesem Zeitpunkt eine humanitäre Mission durchführten. Als Folge des Beschusses gab es Verletzte; deren Evakuierung wird derzeit von der ukrainischen Marine durchgeführt.

### Angriff auf Rettungskräfte im ukrainischen Korridor

Laut RBC-Ukraine, mit Verweis auf eine Erklärung des stellvertretenden Ministerpräsidenten für Wiederaufbau, Alexei Kuleba, wurde der Angriff gezielt auf Boote der maritimen Such- und Rettungsdienste verübt. Die Schiffe befanden sich innerhalb des ukrainischen Seekorridors, was den Vorfall nicht nur zu einer Verletzung der Regeln der Kriegsführung, sondern auch zu einem Bruch grundlegender Sicherheitsnormen macht.

Kuleba betonte, dass kleine Küsten-Such- und Rettungsschiffe gemäß dem internationalen humanitären Recht einen besonderen Schutzstatus genießen. Ein Angriff darauf seitens Russlands stellt eine direkte Verletzung dieser Normen dar und zeugt von einer bewussten Missachtung internationaler Verpflichtungen.

### Systemische Bedrohung für humanitäre Korridore

„Dieser Angriff ist ein weiterer Beweis dafür, dass Russland eine direkte Bedrohung für das sichere Funktionieren humanitärer Seekorridore im Schwarzen Meer schafft', fasste der ukrainische Beamte zusammen. Solche Handlungen gefährden nicht nur die Rettungskräfte, sondern auch die Möglichkeit, überhaupt humanitäre Operationen in der Region durchzuführen.

### Nicht der erste Fall: Die Geschichte der Angriffe auf zivile Schiffe

Vorfälle mit Angriffen auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer sind längst keine Einzelfälle mehr. Bereits am 12. Januar griffen russische Drohnen einen Tanker unter panamaischer Flagge an, der auf den Hafen für die Beladung mit Pflanzenöl wartete. Das Schiff befand sich im Gewässer ukrainischer Häfen und stellte keine militärische Bedrohung dar.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 29. Mai: Damals wurde ein Schiff, das von einem Hafen in der Oblast Odessa nach Türkei fuhr, gezielt angegriffen. Dabei wurden Besatzungsmitglieder verletzt. Diese Fälle bestätigen den systematischen Charakter der Bedrohungen, denen zivile Seeschiffe angesichts des anhaltenden Konflikts ausgesetzt sind.

Die Lage bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft fordert erneut die Einhaltung der Normen des humanitären Rechts sowie die Gewährleistung der Sicherheit der Seewege. Rettungskräfte und Besatzungen kommerzieller Schiffe müssen vorerst unter Bedingungen erhöhter Gefahr operieren, in denen selbst die Erfüllung humanitärer Aufgaben das Leben kosten kann.