Am 27. Juli gab es in Charkiw eine neue Explosion. Russische Besatzer griffen eine Tankstelle im Saltover Rajon der Stadt an. Infolge des Angriffs wurden mindestens zwei Zivilisten verletzt.

Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terekhov, bestätigte die Informationen über den Vorfall.据 ihm zufolge erhielt er um 11:45 Uhr die Meldung, dass ein russischer Kampfdrohne an der Grenze zwischen den Rajonen Saltove und Nemyshlyane abgestürzt sei.

Folgen des Angriffs und Einsatz der Dienste

Am Tatort begannen sofort die zuständigen Dienste mit ihrer Arbeit. Terekhov präzisierte, dass die vollständigen Folgen des Schlages noch gesammelt werden, jedoch bereits bestätigt ist, dass das Ziel des Angriffs tatsächlich die Tankstelle war.

Um 12:01 Uhr teilte der Stadtoberhaupt konkrete Details mit: Die feindliche Drohne zielte auf eine Tankstelle im Saltover Rajon. Durch den Treffer wurden zwei Zivilisten verletzt. Der Bürgermeister klärte über die Art der Verletzungen auf: Bei beiden wurde eine akute Stressreaktion diagnostiziert.

Serie von Angriffen auf die Kraftstoffinfrastruktur

Dieser Vorfall ist nicht der einzige Fall der letzten Tage. Bereits einen Tag zuvor, am 26. Juli, griffen russische Streitkräfte mit einer Drohne eine andere Tankstelle an, diesmal jedoch im Osnowyansker Rajon von Charkiw.

Laut dem Bürgermeister detonierte die Drohne damals nicht. Schnell trafen Sprengstoffexperten am Ort ein, untersuchten den Fund und entschärften die Munition, wodurch mögliche Opfer und Zerstörungen verhindert wurden.

Zuvor wurde über einen doppelten Angriff auf Tankstellen in Charkiw sowie über einen Angriff einer russischen Drohne auf einen Tanklastwagen in Slawjansk berichtet. Diese Ereignisse lassen Experten diskutieren, ob den Grenzregionen angesichts systematischer Angriffe auf Logistik und Kraftstoffobjekte ein echter Benzinmangel droht.