In Saporischschja haben starke Explosionen gedonnert. Die Stadt wurde einer Serie von Angriffen mit gelenkten Luftbomben ausgesetzt, die von der russischen Seite abgefeuert wurden. Laut Angaben der regionalen Behörden hat der Angriff zu massiven Zerstörungen und Störungen der Lebensversorgung in mehreren Stadtteilen geführt.
Massive Stromausfälle
Eine der Hauptfolgen des Angriffs war die Beeinträchtigung der Energieinfrastruktur. Mehr als 15.000 Kunden blieben ohne Strom. Davon waren fast 14.600 Haushaltskunden und mehr als 760 juristische Personen. Die Energieversorger haben bereits mit den Wiederherstellungsarbeiten begonnen, um den Bewohnern so schnell wie möglich wieder Strom zu liefern.
Zerstörungen an Industrieanlagen und in einer Garagenkooperative
Einer der Treffer traf ein Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Durch die Explosion wurde ein Produktionsgebäude zerstört. Ein 43-jähriger Mitarbeiter der Fabrik wurde verletzt und in eine medizinische Einrichtung zur Behandlung gebracht.
Eine andere Bombe traf das Gelände einer Garagenkooperative. Die Explosion beschädigte und zerstörte teilweise mehrere Gebäude. Dabei wurden zwei Personen verletzt – ein 76-jähriger Mann und eine Frau gleichen Alters. Sie suchten eigenständig medizinische Hilfe auf.
Ermittlung der Opferzahlen und Arbeit der Rettungskräfte
Laut neuesten Angaben wurden bei dem Angriff drei Personen verletzt. Die Rettungsdienste arbeiten weiterhin an den Einschlagorten: Sie beseitigen die Folgen der Explosionen, bewerten den Schaden und leisten Hilfe bei den Verletzten. Das genaue Ausmaß der Zerstörungen wird noch ermittelt.
Kontext: Angriffe auf Kiew
Zur Erinnerung: In der Nacht zum 8. Juli griffen russische Truppen Kiew mit Raketen an. In zwei Stadtteilen der Hauptstadt brachen Brände aus, und es wurden Verletzte gemeldet. Die Notdienste arbeiteten an den Einschlagorten, evakuierten Menschen und löschten das Feuer.