Im Süden der Ukraine entfaltet sich eine neue, äußerst gefährliche Seite des Krieges. Die russische Seite hat die Beschuss ziviler Objekte drastisch verschärft und macht Tankstellen (Tankstellen) zum Hauptziel. Laut Wladislaw Woloschin, Sprecher der Verteidigungskräfte des Südens, sind die Angriffe systematisch und werden mit Wissen der russischen Führung durchgeführt.

Treibstoff-Terror gegen die Bevölkerung

Unter Beschuss geraten Regionen, die für Logistik und Versorgung von kritischer Bedeutung sind: die Oblaste Cherson, Nikolajew, Saporischschja und Dnipropetrowsk. Wladislaw Woloschin bezeichnete diese Aktionen im Rahmen des Telethons als Manifestation der „terroristischen Essenz“ des Gegners. Der Experte betonte, dass russische Streitkräfte sich normalerweise nicht an zivilen Tankstellen betanken, weshalb das Ziel der Angriffe eindeutig die Schaffung einer humanitären Katastrophe und der Druck auf die lokale Bevölkerung ist.

Die Zerstörung der Infrastruktur des Treibstoffmarktes in der Frontzone droht nicht nur mit alltäglichen Unannehmlichkeiten, sondern mit einer vollständigen Lähmung des Lebens in den betroffenen Regionen.

Die Rolle der Spezialeinheit „Warjag“

Die Verantwortung für die Angriffe auf zivile Objekte im Süden liegt bei der 50. Brigade für Spezialoperationen „Warjag“. Diese Einheit gehört zum Reservepool des russischen Präsidenten und ist laut Woloschin auf die Taktik des „Mittelbereichs-Schlags“ spezialisiert – also Schläge in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung.

Die „Warjags“ agieren aktiv an den Dnepr- und Saporischschja-Fronten. Die Brigade leidet unter keinem Mangel an Munition und ist mit neuesten Technologien ausgestattet. Insbesondere verfügen die Soldaten nun über experimentelle Drohnen mit Glasfasersteuerung. Solche Drohnen haben eine Reichweite von bis zu 30 km und sind praktisch immun gegen elektronische Gegenmaßnahmen, was sie zu einem idealen Instrument für präzise Schläge gegen verwundbare Punkte der Infrastruktur macht.

Änderung der Taktik der Besatzer

Neben hochtechnologischen Angriffen ändern die russischen Besatzer auch ihre Taktik bei Bodeneinsätzen. An der Orlowka-Front wurde eine Aktivierung des Gegners registriert. Laut Woloschin versucht der Gegner, das schlechte Wetter auszunutzen, um divergente Aufklärungseinheiten (DRG) näher an die Stadt heranzuführen.

Zudem ist ein Wechsel der Logistikketten zu beobachten. Um die Bewegung von Munition zu verschleiern und der Entdeckung zu entgehen, begannen die Besatzer, zivile Pkw mit Anhängern zu nutzen. Dies deutet darauf hin, dass Russland gezwungen ist, Umwege für die Versorgung seiner Truppen zu suchen und die militärische Logistik unter dem Deckmantel des zivilen Verkehrs zu tarnen.