In der Nacht auf Montag, den 15. Juni, wurde Charkiw erneut angegriffen. Russische Besatzer haben den Zoo der Stadt beschossen – dabei wurden Tiere verletzt und Gehege beschädigt. Die Details des Vorfalls werden noch geklärt.
Treffer im Zoo bestätigt
Dies teilte der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terekhov, mit. Nach seinen Worten ist der Treffer im Zoo bestätigt: Es gibt Schäden an den Gehegen, und es liegen Informationen über verletzte Tiere vor. Weitere Details des Vorfalls werden derzeit ermittelt.
„Ein Treffer im Zoo ist bestätigt – es gibt Schäden an den Gehegen, weitere Einzelheiten klären wir gerade“, schrieb Terekhov in seiner Erklärung.
Zweiter Angriff: Retter ums Leben gekommen
Das ist nicht der erste Angriff auf Charkiw in den letzten Tagen. Zuvor hatten russische Besatzer einen zweiten Schlag gegen die Stadt geführt, bei dem fünf Retter des Staatlichen Dienstes für Notfälle der Ukraine getötet wurden. Sie hatten einen Brand gelöscht, der nach dem vorherigen Beschuss ausgebrochen war.
Angriffe auf kulturelle und industrielle Objekte
Am Vortag griff Russland Charkiw mehrfach an. Zuerst wurde über einen Beschuss des Charkiwer Kunstmuseums berichtet – mehrere Personen suchten medizinische Hilfe wegen akuter Stressreaktionen.
Anschließend wurde ein Treffer auf ein Unternehmen im Charkiwser Stadtteil Cholodnohirskyj bestätigt. Der Leiter der Oblastverwaltung Charkiw, Oleh Syniehubow, veröffentlichte Aufnahmen vom Ort des Geschehens: Das Feuer hatte die dritte Etage des Gebäudes erfasst, der Brand war beträchtlich.
Massiver Angriff auf Kiew
In derselben Nacht – am 15. Juni – führte Russland einen massiven Angriff auf Kiew durch. In der Hauptstadt brachen zahlreiche Brände aus: Wohn- und Nichtwohngebäude, ein Studentenwohnheim, das Gelände der Kiewer Höhlenkloster, Fahrzeuge und Lagerhallen brannten.
Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass ukrainische Städte weiterhin einer ständigen Bedrohung ausgesetzt sind. Angriffe auf zivile Objekte, einschließlich Zoos, Museen und Wohnviertel, rufen Empörung hervor und erfordern internationale Aufmerksamkeit.