Im Zaritschny-Rajon von Sumy ereignete sich eine neue Tragödie: Der Gegner griff mit drei gelenkten Luftbomben zivile Infrastruktur an. Informationen über den Vorfall wurden vom Stadtchef Artem Kobzar bestätigt, der von den schweren Folgen des Angriffs berichtete.

Opfer und Verletzte

Neuesten Berichten zufolge wurden vier Todesopfer bestätigt. Unter den Getöteten befindet sich ein Kind. Weitere sieben Einwohner erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und wurden in medizinische Einrichtungen gebracht, wo sie die notwendige Hilfe erhalten. Rettungsarbeiten am Ort des Einschlags der Munition laufen weiter; Spezialisten klären den vollen Umfang der Zerstörungen und die Folgen für die Bevölkerung.

Warnung der Behörden

Der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Sumy, Oleh Hryhorow, warnte davor, dass die Gefahr neuer Angriffe auf die Stadt besteht. Die Behörden empfehlen den Einwohnern dringend, sich in sicheren Bereichen aufzuhalten, und verbieten kategorisch die Annäherung an Einschlagsstellen aufgrund der Gefahr von Folgeangriffen oder der Explosion von nicht gezündeten Munitionsteilen.

Geschichte der Angriffe auf die Stadt

Dies ist nicht der erste Versuch, die Lage in der Region zu destabilisieren. Bereits am 3. Juli führten russische Streitkräfte einen massiven Angriff auf Sumy durch, bei dem eine große Anzahl von unbemannten Fluggeräten und gelenkten Luftbomben eingesetzt wurde. Dabei wurde eine der zentralen Straßen der Stadt getroffen: Ein mehrstöckiges Wohnhaus, ein Handelsobjekt und die Straßenoberfläche wurden zerstört. Bei jenem Angriff kamen drei Menschen ums Leben, 27 wurden verletzt, darunter ein 13-jähriges Kind in schwerem Zustand.

Internationale Reaktion

Nach den tragischen Ereignissen in Sumy wandte sich der ukrainische Außenminister Andriy Sybiha mit einer Aufforderung an die internationale Gemeinschaft. Er erklärte, dass die Welt auf die Angriffe auf ukrainische Städte mit einer Verschärfung des Sanktionsdrucks auf den Aggressor reagieren muss, sowie mit einer beschleunigten Lieferung zusätzlicher Luftabwehrsysteme und Abfangjäger an die Ukraine zum Schutz der Zivilbevölkerung.