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title: "Apple lenkte 40 % der weltweiten Steuerzahlungen nach Irland, wo nur 3 % ihrer Belegschaft beschäftigt sind"
description: "Apple zahlte in Irland 17 Milliarden US-Dollar Körperschaftsteuer – 40 % der weltweiten Abgaben –, obwohl dort nur 3 % ihrer Belegschaft beschäftigt sind, wie aus dem Bericht nach den neuen EU-Vorschriften hervorgeht."
date: 2026-08-23T17:25:34.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/apple-40-weltweite-steuerzahlungen-irland-3-belegschaft
tags: [apple, ireland, corporate-tax, eu, taxation]
publisher: "XAB.info"
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# Apple lenkte 40 % der weltweiten Steuerzahlungen nach Irland, wo nur 3 % ihrer Belegschaft beschäftigt sind

![Apple-Firmenschild am Campus in Irland, wohin das Unternehmen einen großen Teil seiner weltweiten Steuerzahlungen leitet](https://xab.info/media/2026/08/24/apple-40-mirovikh-nalogov-v-irlandii-3-personala/apple-40-mirovikh-nalogov-v-irlandii-3-personala-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Im Jahr 2025 zahlte Apple 17 Milliarden US-Dollar Körperschaftsteuer in Irland – 40 % der weltweiten 43 Milliarden US-Dollar.
- Über die irischen Tochtergesellschaften floss etwa ein Viertel des weltweiten Vorsteuergewinns von Apple bei nur 3 % der Belegschaft.
- Der Betrag umfasst eine Steuerschuld aus dem EU-Streit, in dem das Gericht 2024 Irland zur Einziehung von bis zu 13 Milliarden Euro verpflichtete.
- Apple erklärt, die FT-Daten spiegelten nicht das volle Steuervolumen wider, einschließlich der an Kunden gebundenen Mehrwertsteuer.

Laut Financial Times, basierend auf dem neuen Apple-Jahresbericht, der den neuen EU-Vorschriften für große Unternehmen entspricht, zahlte der Konzern im Jahr 2025 17 Milliarden US-Dollar an Körperschaftsteuer in Irland. Dieser Betrag entspricht 40 % der gesamten weltweiten Steuerzahlungen des Unternehmens, die auf 43 Milliarden US-Dollar stiegen. Damit wurde die irische Niederlassung zum Schlüsselelement in der globalen Steuerstruktur eines der größten Technologieunternehmen der Welt.

### Umfang der Abgaben und die Rolle Irlands

Wie das Blatt anmerkt, flossen im Geschäftsjahr, das im September 2025 endete, etwa ein Viertel des weltweiten Vorsteuergewinns von Apple über die irischen Tochtergesellschaften. In dem Land, in dem sich das europäische Hauptsitzzentrum des Konzerns befindet, sind rund 3 % seiner Belegschaft beschäftigt – etwa 5575 Personen. Gerade dank des niedrigen Körperschaftsteuersatzes, der derzeit bei 12,5 % liegt, zieht Irland einen erheblichen Vorteil aus der Registrierung großer IT-Unternehmen auf seinem Gebiet: Laut Daten für 2024 zahlten nur drei Unternehmen – Eli Lilly, Apple und Microsoft – fast die Hälfte aller in dem Land erhobenen Körperschaftsteuern.

### Gerichtsstreit und „Beihilfen“

Wichtig ist, dass der genannte Betrag eine Steuerschuld im Rahmen eines langwierigen EU-Streits umfasst. 2024 entschied der oberste Gerichtshof der Union, dass Irland Apple eine unrechtmäßige Beihilde gewährt habe, und bestätigte den Beschluss, der das Land verpflichtet, bis zu 13 Milliarden Euro an nicht gezahlten Steuern einzutreiben. Dieser Präzedenzfall bleibt einer der meistbeachteten in der Geschichte der europäischen Steuerregulierung und beeinflusst unmittelbar die aktuelle Struktur der Unternehmensabgaben.

### Disproportion zwischen Gewinn und Personal

Die Financial Times betont den markanten Kontrast in der Effizienz der Steuerabgaben in verschiedenen Rechtsordnungen. In Irland entfielen auf jeden Mitarbeiter 6 Millionen US-Dollar Vorsteuergewinn, während der Wert in Deutschland, wo das Unternehmen 4089 Personen beschäftigte und 153 Millionen US-Dollar Steuern zahlte (0,3 % des Gesamtbetrags), lediglich 51.000 US-Dollar pro Mitarbeiter betrug. Eine solche Lücke zeigt eindrucksvoll, wie die Verteilung von Vermögenswerten und Funktionen zwischen den Tochtergesellschaften die Geografie der Steuerzahlungen bestimmt.

### Widersprüchliche Daten

Apple bestreitet die Vollständigkeit des Bildes, das die Financial Times zeichnet. In einer Erklärung an das Blatt hieß es, die genannten Zahlen konzentrierten sich auf die an den Ort der Vermögenswerte gebundenen Gewinneinkommensteuern und spiegelten nicht das volle Volumen der in verschiedenen Ländern gezahlten Steuern wider. Insbesondere wies das Unternehmen auf andere Steuerarten wie die Mehrwertsteuer hin, die je nach Standort der Kunden und nicht nach der Rechtsordnung der Vermögenswerte erhoben werden. Somit stellen die Darstellung der FT über die Konzentration von 40 % der Zahlungen in Irland und die Darstellung von Apple über die Unvollständigkeit solcher Daten zwei Seiten derselben Debatte über die Methodik der Erfassung von Steuerabgaben multinationaler Konzerne dar.

### Bedeutung der neuen EU-Vorschriften

Die Veröffentlichung des detaillierten Berichts wurde durch die neuen EU-Vorschriften für große Unternehmen möglich, die die Anforderungen an die Transparenz der Steuerpraktiken verschärfen. Für Beobachter eröffnet dies ein beispielloses Maß an Detailtiefe: Erstmals wird in so anschaulicher Form der Zusammenhang zwischen dem Ort der Vermögenswertregistrierung, der Größe des lokalen Personals und dem Umfang der Steuerabgaben sichtbar. Angesichts der laufenden Überprüfung der globalen Körperschaftsteuer wird der Fall von Apple in Irland zu einem der wichtigsten Testfälle für den europäischen Regulierer.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Apple lenkte 40 % der weltweiten Steuerzahlungen nach Irland – obwohl dort nur 3 % ihrer Mitarbeiter beschäftigt sind window-new](https://3dnews.ru/1147296/apple-napravila-40-mirovih-nalogovih-viplat-v-irlandiyu-hotya-tam-rabotaet-vsego-3-eyo-sotrudnikov) - Все цифры (17 млрд, 43 млрд, 40%, 3% персонала, 5575 и 4089 сотрудников, 6 млн и 51 тыс. на сотрудника, 153 млн и 0,3% в Германии, 13 млрд евро, ставка 12,5%) взяты из текста источника, ссылающегося на Financial Times. Оговорка — заявление Apple о неполноте данных.

## ❓ FAQ

### Q: Wie viel Steuern hat Apple 2025 in Irland gezahlt?
**A:** Laut Financial Times 17 Milliarden US-Dollar an Körperschaftsteuer, was 40 % der weltweiten Abgaben in Höhe von 43 Milliarden US-Dollar entspricht.

### Q: Wie viele Mitarbeiter von Apple arbeiten in Irland?
**A:** Etwa 5575 Personen, was rund 3 % der gesamten Belegschaft des Unternehmens ausmacht.

### Q: Warum erhält Irland solche hohen Steuerabgaben?
**A:** Dank des niedrigen Körperschaftsteuersatzes von 12,5 % und der Tatsache, dass über die irischen Tochtergesellschaften etwa ein Viertel des weltweiten Vorsteuergewinns von Apple fließt.

### Q: Was sagt Apple zu den genannten Daten?
**A:** Das Unternehmen erklärt, die FT-Zahlen konzentrierten sich auf die an den Ort der Vermögenswerte gebundenen Gewinneinkommensteuern und spiegelten nicht das volle Steuervolumen wider, einschließlich der am Standort der Kunden erhobenen Mehrwertsteuer.