Die Besitzer von Apple-Smartphones in Japan sind auf eine unangenehme Überraschung gestoßen: Auf dem lokalen Markt hat das Unternehmen seine Preispolitik erheblich überarbeitet. Im japanischen Bereich des Apple-Online-Shops stiegen die Preise für die Smartphone-Serie, wobei die Modelle iPhone 16, iPhone 17e, iPhone 17, iPhone Air, iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max betroffen waren. Die Preiserhöhung belief sich auf bis zu 11 %.

Grund für die Preiserhöhung: Der Yen-Kurs

Dieses Ereignis ereignete sich vor dem Hintergrund von Nachrichten über Preiserhöhungen im Juni, als Apple eine Erhöhung der Kosten für einen erheblichen Teil seiner Produkte ankündigte – hauptsächlich Mac-Computer und iPad-Tablets. Damals begründete das Unternehmen die Initiative mit einem globalen Mangel an Speicherchips und dem damit verbundenen Preisanstieg. Bei iPhones erhöhte der Hersteller die Preise damals jedoch nicht.

Experten vermuten, dass die aktuelle Preiserhöhung von Smartphones in Japan auf einen anderen Grund zurückzuführen ist: Im letzten Jahr hat sich der Yen gegenüber dem US-Dollar erheblich abgeschwächt. Dies macht importierte Elektronik für japanische Verbraucher teurer.

Unterschiedliche Höhe der Preiserhöhung

Nicht alle Modelle wurden gleich stark teurer. Am stärksten stieg in Japan der Preis für das dünne iPhone Air – um 11,3 %. Am wenigsten stieg der Preis für das günstige iPhone 17e – nur um 8 %. Gleichzeitig blieben die Preise für iPhones in anderen Ländern der Welt unverändert, wie die Ressource MacRumors feststellte.

Interessanterweise hat das Unternehmen die Preise für iCloud+- und Apple-Music-Abonnements sowohl in Japan als auch auf anderen Märkten erhöht, was auf eine globale Anpassung der Servicekosten hindeutet.