Schachtjor Donetsks Cheftrainer Arda Turan zog ein Fazit nach dem Spiel des dritten Spieltags der Hauptrunde der Champions League, bei dem das ukrainische Team gegen den italienischen Spitzenreiter Inter Mailand knapp mit 0:1 verlor. Die Partie in Mailand war von einer dramatischen Kulisse geprägt, einschließlich einer Roten Karte für den italienischen Klub, doch die 'Bergknappen' konnten ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht nutzen.

Enttäuschung über das Ergebnis und taktische Probleme in Überzahl

Nach Angaben des Cheftrainers reichte das von der Mannschaft gezeigte Niveau aus, um Punkte zu holen, doch der Endstand hinterließ nur ein Gefühl der Enttäuschung. Besonders schwierig für Schachtjor gestaltete sich die Phase nach dem Platzverweis für den italienischen Club, der sich auf eine Fünferkette umstellte. Mit freiem Raum auf den Flügeln konnte das ukrainische Team das Tempo nicht hoch genug halten und den Ball nicht schnell genug transportieren.

Arda Turan merkte an, dass die Schachtjor-Spieler nicht rechtzeitig auf die Spielsituationen reagierten und unter den schnellen Umschaltmomenten des Gegners von der Abwehr in den Angriff litten. Bei ausgeglichenem Personalstand kontrollierten die Gäste den Ball souverän, doch nach dem Platzverweis übernahmen die Hausherren die Initiative.

Personalsorgen und Perspektiven für junge Talente

Ein besonderes Augenmerk richtete der Cheftrainer auf den verletzungsbedingten Wechsel von Mittelfeldspieler Pedrinho noch in der ersten Halbzeit. Eine genaue Diagnose und Schwere der Verletzung des Spielers werden nach einer umfassenden medizinischen Untersuchung vorliegen.

Turan betonte zudem die Bedeutung von wertvoller Erfahrung für die jungen Schachtjor-Spieler, die gegen anerkannte Stars des europäischen Fußballs antreten mussten. Seiner Ansicht nach sammelten der 18-jährige Bruninho und der 19-jährige Izaky unschätzbare Erfahrungen im Duell gegen Spieler wie Nicolo Barella, Hakan Calhanoglu, Federico Dimarco und Henrikh Mkhitaryan.

Bedeutung des Spiels und Aussichten im Turnier

Die 0:1-Niederlage gegen Inter am dritten Spieltag lässt Schachtjor mit der Aufgabe zurück, Lehren aus den verpassten Chancen in Überzahl zu ziehen. Der Trainer zeigte sich zuversichtlich, dass die jungen Akteure bei konsequenter Einhaltung des Spielsystems künftig ein konstant hohes Niveau in europäischen Wettbewerben erreichen werden.