Der 22-jährige französische Tennisspieler Arthur Fils hat den Hauptpreis des ATP-Masters-1000-Turniers in Cincinnati gewonnen und im Finale den Amerikaner Frances Tiafof besiegt. Das Match dauerte 1 Stunde und 28 Minuten und endete in drei Sätzen mit 6:3, 1:6, 6:0 zugunsten des Franzosen. Dieser Sieg war nicht nur ein weiterer Titel, sondern ein Wendepunkt in der Karriere des jungen Spielers und in der Geschichte des französischen Tennis auf „Masters“-Ebene.
Verlauf des Finalmatches
Fils begann das Match aggressiv: Schon im zweiten Spiel des ersten Satzes gelang ihm ein Break, er ging mit 3:0 in Führung und gewährte dem Gegner im gesamten ersten Satz keinen einzigen Breakball, den er souverän mit 6:3 gewann. Im zweiten Satz übernahm Tiafof die Initiative, gab dem Franzosen nur ein Spiel ab und glich im Match aus. Doch vor dem entscheidenden Teil sammelte Fils seine Kräfte und spielte einen dominierenden dritten Satz, in dem er den Amerikaner mit 6:0 abfertigte und seinen dritten Matchball verwandelte.
Historische Leistungen
Der Triumph in Cincinnati brachte Fils gleich mehrere bedeutende Leistungen ein. Erstens wurde er mit 22 Jahren zum jüngsten französischen Sieger eines ATP-Masters-1000-Turniers in der Geschichte. Zweitens wurde er zum ersten französischen Champion in Cincinnati seit 1991, als hier Guy Forget gewann – wie Sport RBC.UA betont, erstmals seit 35 Jahren. Drittens beendete dieser Sieg eine 12-jährige Serie Frankreichs ohne Titel auf „Masters“-Ebene: Zuletzt hatten die Franzosen dieses Niveau 2014 gewonnen, als Jo-Wilfried Tsonga Champion in Toronto wurde. Darüber hinaus vergrößerte Fils seine persönliche Bilanz in den Direktbegegnungen mit Tiafof auf 2:0.
Ranking und Preisgeld
Der Sieg in Cincinnati brachte dem Franzosen 1000 Rankingpunkte ein, die ihn auf Platz 11 der ATP-Weltrangliste bringen werden – das ist sein persönlicher Rekord. Frances Tiafof seinerseits wird auf Platz 12 landen. In Geldbeträgen erhielt der Champion 1.151.380 US-Dollar Preisgeld, sein Finalist 612.340 US-Dollar. Zur Einordnung: Im Damenfinale desselben Turniers in Cincinnati feierte Coco Gauff den Sieg.