Der birminghamer Verein „Aston Villa' hat einen sensationellen Schritt unternommen und die Verpflichtung des 20-jährigen Schweizer Mittelfeldspielers Johann Manjambi offiziell bekannt gegeben. Der junge Talent verlässt den deutschen Klub „Freiburg', um seine Karriere auf dem legendären Stadion „Villa Park' fortzusetzen.
Neuer Rekord für den birminghamer Klub
Der Transfer von Manjambi ist ein historisches Ereignis für die „Löwen'. Die Transfersumme belief sich auf rund 70 Millionen Euro (knapp über 50 Millionen Pfund Sterling). Dies ist der absolute Rekord in der Vereinsgeschichte und übertrifft das vorherige Rekordgeschäft, das vor zwei Jahren mit dem Kauf von Amadou Onana für 50 Millionen Pfund erzielt wurde.
Das Duell mit „Newcastle'
Die Geschichte des Transfers von Manjambi ist voller Intrigen. Der Schweizer Fußballer war faktisch bereits Spieler von „Newcastle': Die „Raben' hatten den Transfer mit „Freiburg' für 60 Millionen Euro vollständig vereinbart, und dem Spieler fehlte nur noch die Unterzeichnung des persönlichen Vertrags. Doch die Geschäftsführung von „Aston Villa' griff im letzten Moment ein und bot bessere finanzielle Konditionen. Diese blitzschnelle Entscheidung veranlasste Manjambi, seine Pläne zu ändern und sich für die Mannschaft von Unai Emery zu entscheiden.
Für „Newcastle' war dieser Vorfall das zweite ernste Fiasko des aktuellen Sommertransferfensters. Zuvor hatte der Klub aus Tyne and Wear den ehemaligen Stürmer von „Real Madrid', Víctor Muñoz, verpasst, der von „Liverpool' abgefangen wurde.
Der Weg zum Erfolg
Das Interesse an Manjambi wird durch seine herausragenden Leistungen befeuert. Im Mai stand er „Aston Villa' im Finale der Europa League gegenüber, wo die Engländer mit 3:0 siegten. Trotz der Niederlage seines Teams wurde der Mittelfeldspieler als bester junger Spieler des Turniers ausgezeichnet. In der vergangenen Saison erzielte er in 47 Spielen für „Freiburg' sieben Tore und gab neun Torvorlagen.
Der Marktwert des Spielers stieg erheblich nach der Weltmeisterschaft 2026. In vier Spielen für die Schweizer Nationalmannschaft erzielte Manjambi drei Tore und gab zwei Torvorlagen, womit er zu einer der größten Entdeckungen des Turniers wurde. Dank seines Beitrags erreichte die Schweizer Nationalmannschaft das Viertelfinale, wo sie in der Verlängerung mit 1:3 gegen Argentinien unterlag.