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title: "Austausch von Schlägen in der Nacht zum 3. Juni: Wie Iran und USA das Waffenstillstandsabkommen im Ormus-Streifen brachen"
description: "🚨 In der Nacht zum 3. Juni tauschten sich Iran und USA trotz Waffenstillstands Schläge aus. Raketen flogen auf Kuwait und Bahrain zu, und beide Seiten beschuldigten sich gegenseitig der Aggression. 🌍⚔️"
date: 2026-06-03T00:40:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Austausch von Schlägen in der Nacht zum 3. Juni: Wie Iran und USA das Waffenstillstandsabkommen im Ormus-Streifen brachen

![US-Soldat mit polnischem Flaggenabzeichen auf Weste vor US-Flagge — Symbol für US-Präsenz im Hormus-Streifen vor dem Vorfall am 3. Juni](https://xab.info/media/2026/06/03/obmen-udarami-v-noch-na-3-iunia-kak-iran-i-ssha-narushili-peremirie-v-ormuzskom-prolive/obmen-udarami-v-noch-na-3-iunia-kak-iran-i-ssha-narushili-peremirie-v-ormuzskom-prolive-1.webp)

Die Nacht zum 3. Juni wurde zu einem Wendepunkt in den angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran. Trotz eines gültigen Waffenstillstands und laufender Verhandlungen über einen Kriegsstopp tauschten sich die Parteien Raketenangriffe in einer strategisch wichtigen Region des Nahen Ostens aus. Die Ereignisse entwickelten sich rasch und zogen nicht nur die direkten Beteiligten, sondern auch Nachbarstaaten in den Konflikt hinein.

### Kettenreaktion im Ormus-Streifen

Der Vorfall begann mit Berichten über Explosionen in der Nähe der iranischen Insel Kisch im Ormus-Streifen. Die Agentur Mehr registrierte Explosionsgeräusche, woraufhin die Situation schnell eskalierte. Die kuwaitische Armee berichtete von der Aktivität von Luftabwehrsystemen, die feindliche Raketen und Drohnen abfingen. Parallel dazu warnte das Innenministerium von Bahrain die Bevölkerung vor der Notwendigkeit, sich aufgrund der Luftalarm-Sirene in Schutzräumen zu begeben. Einige Quellen behaupteten, dass die Angriffe des Irans auf drei Länder gerichtet waren: Kuwait, Bahrain und den Irak.

### Versionen der Parteien: von der Selbstverteidigung bis zur Vergeltung

Die amerikanische Seite, insbesondere das Zentralkommando (CENTCOM), präsentierte die Ereignisse als eine Reihe von Maßnahmen zur Selbstverteidigung. Wenige Stunden vor dem massiven Angriff gaben die USA bekannt, einen leeren Öltanker außer Gefecht gesetzt zu haben, der trotz der Blockade in einen iranischen Hafen unterwegs war. Anschließend erklärte das CENTCOM, mehrere ballistische Raketen und Drohnen abgefangen zu haben, die vom Iran gestartet wurden.

Laut dem amerikanischen Kommando erreichten zwei Raketen, die auf Kuwait abgefeuert wurden, ihr Ziel nicht oder zerfielen im Flug, während drei Raketen auf Bahrain von den Luftabwehrkräften der USA und Bahrains abgeschossen wurden. Darüber hinaus wurden drei Kampfdrohnen abgeschossen, die auf zivile Seeleute zusteuerten. Als Antwort auf diese Bedrohungen führten die USA Angriffe gegen eine Bodenkontrollstation der IRGC auf der Insel Kisch durch.

### Antwort des Irans: Drohungen und Erklärungen

Der Revolutionsgarden des Islamischen Irans (IRGC) bestätigte offiziell Angriffe auf „feindliche Basen“. In einer Erklärung der iranischen Seite wird behauptet, dass drei Raketen ihre Ziele trafen. Der IRGC berichtete auch von einem Angriff auf den Stab der US-Marine-Fünften Flotte und einer US-Luftwaffenbasis in der Region und nannte dies eine Antwort auf die amerikanischen Angriffe auf den Kommunikationsturm auf der Insel Kisch.

Die iranischen Behörden warnten davor, dass weitere Eingriffe im Ormus-Streifen zu schwerwiegenden Folgen führen würden. „Jede neue Dummheit wird eine vernichtende, entschlossene Antwort finden, die über die festgelegten Regeln und Grenzen hinausgeht', zitiert die Quelle Clash Report eine Erklärung des IRGC. In der Mitteilung wird auch die Bereitschaft betont, Objekte der Aggressoren in der Region in Asche zu verwandeln.

### Voraussetzungen für die Eskalation

Der aktuelle Vorfall ist nicht der erste Fall von Kampfhandlungen vor dem Hintergrund eines Waffenstillstands. Bereits am 26. Mai griffen US-Militärs Boote und Flugabwehrraketenkomplexe im Süden des Irans an und warfen ihnen vor, versucht zu haben, Minen im Ormus-Streifen zu legen und auf US-Flugzeuge zu schießen. Am 28. Mai folgte ein weiterer Angriff auf ein Militärobjekt, das laut CENTCOM eine Bedrohung für die Schifffahrt darstellte.

Die Situation bleibt extrem instabil. Beide Seiten zeigen Bereitschaft zur Eskalation, was Risiken für den internationalen Handel und die Sicherheit in der Region schafft. Die Verhandlungen über einen Kriegsstopp laufen weiter, aber das Vertrauen zwischen den Parteien wurde durch neue Gewaltakte untergraben.