Im Juli 2026 werden intern vertriebene Personen (IDP) weiterhin staatliche finanzielle Unterstützung für ihren Lebensunterhalt erhalten. Die offizielle Bestätigung stammt vom Kabinett der Minister der Ukraine: Gemäß der Verordnung Nr. 709 bleiben die Zahlungen in Kraft, jedoch gelten für bestimmte Kategorien von Bürgern neue Bedingungen zur Aktualisierung der Daten.

Zeitplan und Fristen für die Gutschrift der Mittel

Die staatliche Hilfe wird den Empfängern in zwei Etappen im Laufe des Monats verteilt. Die genauen Daten für die Gutschrift des Geldes auf Bankkarten können leicht variieren. Dies hängt von der Effizienz der Finanzinstitute und der Staatlichen Schatzkammer ab, die die Transaktionen bearbeiten.

Im Jahr 2026 wird die finanzielle Unterstützung für die verwundbarsten Kategorien von Umsiedlern innerhalb von 30 Monaten ab der erstmaligen Registrierung gewährt. Die Höhe der monatlichen Zahlungen ist unverändert geblieben.

Wer muss sich dringend an die Sozialbehörden wenden?

Es gibt einen kritisch wichtigen Aspekt: Für eine bestimmte Gruppe von Empfängern können die Zahlungen bereits ab Juli eingestellt werden, wenn sie ihre Daten nicht aktualisieren. Ein persönlicher Besuch bei der Pensionskasse der Ukraine (PFU) oder in den Zentren für die Erbringung von Verwaltungsdienstleistungen (ZNAZ) ist für folgende Kategorien obligatorisch:

  • Personen, denen zuvor die Zahlung verweigert wurde, die jedoch die Zahlung nach Bestätigung der Einkommenskriterien wieder aufnehmen möchten. Das maximale Einkommen darf 10.380 Hrywnja pro Person nicht überschreiten.
  • Umsiedlern, die eine Überprüfung der Entscheidung durch Änderung ihrer Vermögenslage anstreben.

Gesetzliche Änderungen und neue Initiativen

Am 1. Juli 2026 hat die Werchowna Rada den Gesetzentwurf Nr. 12301 verabschiedet, der die Gesetzgebung über die Rechte und die Unterstützung von intern vertriebenen Personen erheblich aktualisiert. Das neue Dokument sieht die Abschaffung der obligatorischen Verwendung von Papierbescheinigungen vor. Dies wird es Umsiedlern ermöglichen, ihre Rechte vollumfänglich wahrzunehmen, unabhängig vom Status der Registrierung ihres Wohnsitzes.

Auf parlamentarischer Ebene werden auch neue Initiativen zur Lösung der Wohnfrage diskutiert. Insbesondere werden folgende Maßnahmen erörtert:

  • Förderung des zugänglichen Mietwohnungsangebots.
  • Ausweitung der Fonds für Sozialwohnungen.
  • Legalisierung des Mietmarktes mit einer ermäßigten Steuerbelastung für Vermieter.

Zusätzlich ist in der Ukraine bereits der Mechanismus zur Reservierung von Mitteln für Wohnsitzgutscheine in Betrieb gegangen. In der ersten Phase erhielten Veteranen und behinderte Personen, die durch den Krieg verletzt wurden, Zugang zu diesem Programm. In Zukunft ist eine Ausweitung des Programms auf andere Kategorien von intern vertriebenen Personen geplant.