Im Jahr 2026 wird sich in der Ukraine das Verfahren für die Gewährung einer einmaligen finanziellen Hilfe zum Unabhängigkeitstag ändern. Die Pensionskasse der Ukraine (PFU) hat die Liste der Bürgerkategorien erweitert, denen die Zahlungen automatisch gutgeschrieben werden. Das bedeutet, dass die meisten Ukrainer, die Anspruch auf Unterstützung haben, nicht persönlich bei staatlichen Behörden erscheinen oder zusätzliche Anträge ausfüllen müssen.
Wer Geld ohne Anträge erhält
Laut Informationen der Pressestelle der Pensionskasse betrifft die Automatisierung diejenigen, die bereits einen bestätigten Status als Hilfeempfänger haben. Für diejenigen, die die Unterlagen erst noch einreichen, bleibt das Verfahren jedoch standardmäßig. Im Antrag müssen folgende Angaben gemacht werden:
- Angaben zum Personalausweis;
- Kontonummer für die Überweisung der Mittel;
- Registrierungsnummer der Steuerkarte (falls vorhanden);
- Angaben zum Ausweis, der das Recht auf Zahlung begründet.
Fristen und Zahlungszeitraum
Es ist wichtig, die zeitlichen Rahmenbedingungen für diejenigen zu beachten, die den entsprechenden Status im laufenden Jahr erwerben. Wenn ein Bürger bis zum 24. August Anspruch auf eine Zahlung erhält, das Geld aber nicht automatisch eingegangen ist, hat er das Recht, sich mit einem Antrag an die Pensionsbehörde zu wenden. In diesem Fall muss die Zahlung bis zum 1. November des laufenden Jahres erfolgen.
Höhe der Unterstützung und Empfängergruppen
Im Mai hat das Kabinett der Minister konkrete Beträge für die einmalige Hilfe festgelegt. Die Summen variieren je nach Empfängergruppe zwischen 450 und 3100 Griwna. Die Hauptbegünstigten des Programms sind:
- Kriegsveteranen;
- Betroffene Teilnehmer der Revolution der Würde;
- Personen mit Behinderung infolge des Krieges;
- andere gesetzlich vorgesehene Bürgerkategorien.
Der Hauptteil der Zahlungen ist bis zum 24. August – zum Feiertag des Unabhängigkeitstages selbst – geplant.