Die Nacht zum 19. Juli wurde für die ukrainische Hauptstadt zu einer schweren Prüfung. Russische Truppen griffen Kiew mit ballistischen Raketen an. Infolge des Angriffs wurden Treffer und das Herabstürzen von Trümmern in fünf Verwaltungsbezirken der Stadt registriert: Schewtschenko, Solomianskyj, Dniprowskyj, Desnianskyj und Swjatoschynskyj.
Verfeinerte Daten zu Opfern und Verletzten
Während die Rettungskräfte die Trümmer räumen und das Ausmaß der Zerstörung einschätzen, werden die Informationen über die Verletzten aktualisiert. Zuvor wurde von einem Todesfall berichtet. Die Staatliche Agentur für Notfälle (GSCHS) hat die Daten jedoch aktualisiert: Die Anzahl der Verletzten infolge des russischen Angriffs ist auf 15 Personen gestiegen.
Verlauf der Rettungsarbeiten
Gegenwärtig wird an der Beseitigung der Folgen des Angriffs gearbeitet. Die schwersten Schäden erlitten Wohnhäuser in den Bezirken Schewtschenko und Solomianskyj. Hier konzentrieren sich die Hauptanstrengungen der Feuerwehrleute.
Im Bezirk Schewtschenko haben die Rettungskräfte Brände in Nichtwohngebäuden sowie auf freiem Gelände eingedämmt. Im Bezirk Solomianskyj setzen die Einsatzteams ihre Arbeiten am Ort der Beschädigung eines fünfstöckigen Wohnhauses fort. Gleichzeitig wurden die Brände im Bezirk Desnianskyj und an einer weiteren Adresse im Bezirk Solomianskyj bereits vollständig gelöscht.
Ausmaß der Zerstörung
Neben den Wohnvierteln traf der Angriff auch die kommerzielle Infrastruktur. Es kam zu Bränden in Büro- und Nichtwohngebäuden, einem Supermarkt und einem Wohnheim. Zudem brannte ein Privathaus und mehrere Fahrzeuge. Die Rettungskräfte arbeiten weiterhin an allen Einsatzorten, um ein Wiederaufflammen zu verhindern und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.