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title: "Baloga enthüllt die Geheimnisse der Juschtschenko-Ära: Vergiftung, Bruch mit Timoschenko und der verlorene Tomos"
description: "Ex-Leiter des Präsidialsekretariats Viktor Baloga erzählte im Interview mit RBC-Ukraine über den Konflikt zwischen Juschtschenko und Timoschenko, das Scheitern der „breiten Koalition“ und, nach seiner Version, die Ursache des Verlusts des Tomos im Jahr 2008."
date: 2026-08-20T07:02:01.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/baloga-enthullt-die-geheimnisse-der-juschtschenko-aera-vergiftung-bruch-mit-timoschenko-und-der-verlorene-tomos
tags: [ukraine, politics, yushchenko, timoshenko, baloga, tomos, rbc-ukraine]
publisher: "XAB.info"
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# Baloga enthüllt die Geheimnisse der Juschtschenko-Ära: Vergiftung, Bruch mit Timoschenko und der verlorene Tomos

![Baloha im Interview über die Geheimnisse der Juschtschenko-Ära: Vergiftung, Bruch mit Tymoschenko und der verlorene Tomos](https://xab.info/media/2026/08/20/baloga-tainy-epohi-yushchenka-otravlenie-timoshenko-tomos/baloga-tainy-epohi-yushchenka-otravlenie-timoshenko-tomos-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Baloga bezeichnet die Ernennung Timoschenkos zur Premierministerin als politischen Fehler, der Konflikte im Team Juschtschenkos legte
- Nach seiner Version wurde der Plan Janukowytschs zum Abbau der Macht dank der Position Pljuschas, Schapowals, Achmetows und seiner Koordination vereitelt
- Baloga behauptet, dass die Ukraine 2008 aufgrund einer einzigen Forderung Juschtschenkos den Tomos verlor
- In den Materialien gibt es eine Abweichung in der Schreibweise des Nachnamens (Baloga/Baloga) und einen Bruch in der gekürzten Interviewversion

Zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine setzt RBC-Ukraine das Sonderprojekt „Ukraine: 35 Jahre Unabhängigkeit“ fort – eine Reihe offener Gespräche mit Menschen, die in kritischen Momenten der jüngsten Geschichte Schlüsselentscheidungen trafen. In der neuesten Folge spricht Viktor Baloga, Leiter des Präsidialsekretariats in den Jahren 2006–2009, Ex-Chef des Ministeriums für Notfälle und mehrfacher Volksabgeordneter. Im Interview mit Wladimir Kurennyj erzählte er von den internen Streitigkeiten im „orangen“ Team, dem Bruch mit Julia Timoschenko, einem geheimen Bericht über die Absichten Wladimir Putins und enthüllte erstmals Details dazu, wie die Ukraine, so seine Aussage, aufgrund eines einzigen Satzes 2008 den Tomos und das Patriarchat verlor.

### Romantischer Schleier und „Alltag“: Wie das Team formiert wurde

Laut Baloga muss man, um zu verstehen, was in der Ära Juschtschenko schiefging, ins Jahr 2004 zurückkehren. Der Präsident, der noch keinen politischen Slogan formuliert hatte, begann, ein Team zusammenzustellen, in das, so die Einschätzung des Gesprächspartners, sowohl der gesamte linke als auch der gesamte rechte Spektrum gelangten. „Er wollte vereinen, was in der zivilisierten Welt nicht vereint wird. Auf der Tribüne des Maidan standen Moros und Kinach neben den Rechtsextremen“, erinnert sich Baloga. Nach seiner Version hätte Juschtschenko, wenn er von vorn begonnen hätte, nur Poroschenko und Timoschenko als Partner nehmen und Poroschenko dann zum Premierminister ernennen sollen. Die Ernennung Timoschenkos zur Premierministerin nennt Baloga einen politischen Fehler, der Konflikte im Team für Jahre im Voraus legte.

### Persönlicher oder weltanschaulicher Konflikt mit Timoschenko

Baloga beschreibt das Gegenüber von Juschtschenko und Timoschenko als eine Kombination aus persönlichem und weltanschaulichem Konflikt. Timoschenko beschreibt er als eine Person mit linken, populistischen Ansichten, die „alles und sofort“ haben wollte, während Juschtschenko, so seine Worte, ein Politiker mit rechten Ansichten und ein Stratege war, der die Entwicklung des Landes in der Ebene der Sprache, Geschichte und nationalen Identität sah. Baloga kritisiert auch die Entscheidung, Timoschenko nach den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 erneut den Premierministerposten zu geben, als, so seine Einschätzung, die Chance bestand, eine Kompromissfigur einzusetzen. Danach, so seine Worte, begann der „Kampf auf gegenseitige Vernichtung um den Bulawa 2010“, in dessen Verlauf Timoschenko bereit war, Verfassungsänderungen zu akzeptieren, die die Ukraine in ein Analogon zu Tschechien oder Polen verwandelten.

### „Breite Koalition“ und Abbau der Macht

Auf die Frage nach den tatsächlichen Verhandlungen zwischen Timoschenko und Janukowytsch behauptet Baloga, dass Janukowytsch, der 2006 den Premierministerposten erhielt, ab dem ersten Tag mit dem Abbau Juschtschenkos begann. Nach seinen Worten wurde dieser Plan dank der Position Iwan Pljuschas, der juristischen Sicht Wladimir Schapowals, seiner eigenen Koordination und der Position Rinat Achmetows, der Janukowytsch zu Neuwahlen überredete, vereitelt. Baloga merkt an, dass die Familie des Präsidenten bereit war, sich zu ergeben, aber das Team auf vorgezogenen Wahlen bestand. (Im vorliegenden Interviewfragment bricht dieser Block ab und enthält keine weiteren Details.)

### Verlorener Tomos und Vergiftung

Im Rahmen des Interviews berührte Baloga auch die Themen der Vergiftung Viktor Juschtschenkos und des Verlusts der Chance der Ukraine auf den Tomos im Jahr 2008. Nach seiner Version spielte eine einzige Forderung Juschtschenkos eine Schlüsselrolle, die, so behauptet er, eine scharfe Reaktion auslöste und zum Scheitern des Prozesses führte. Die vollständigen Details dieser Aussagen sind im vollständigen Video-Interview auf dem YouTube-Kanal von RBC-Ukraine verfügbar; in der gedruckten Version ist eine gekürzte Fassung des Gesprächs enthalten.

### Widersprüchliche Daten

In den vorliegenden Materialien ist eine Unstimmigkeit in der Schreibweise des Nachnamens des Gesprächspartners zu beobachten: Im Haupttext und in der Überschrift der Quelle 1 wird die Variante „Baloga“ verwendet, während in der Überschrift der Quelle 2 – „Baloga“ steht. Außerdem ist die gedruckte Version des Interviews gekürzt und enthält einen Bruch im Block über die „breite Koalition“, daher werden einige Aussagen (darunter zur Rolle bestimmter Personen bei der Vereitelung des Plans Janukowytschs und zum „einen Satz“, der den Tomos kostete) als memoirenhafte Einschätzung einer einzigen Quelle dargestellt und sind in diesem Material durch unabhängige Bestätigungen nicht untermauert. Der Leser sollte berücksichtigen, dass es sich um subjektive Erinnerungen eines Beteiligten handelt.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Wer vergiftete Juschtschenko und wie verlor die Ukraine 2008 die Chance auf den Tomos: Interview mit Viktor Baloga](https://www.rbc.ua/ukr/news/hto-otruyiv-yushchenka-ta-k-ukrayina-vtratila-1787143910.html) - Основной источник: сокращенная версия интервью Балоги РБК-Украина; мемуарные заявления, часть блоков обрывается.
- [Baloga enthüllte das Geheimnis des verlorenen Tomos im Jahr 2008: Wie eine einzige Forderung Juschtschenkos ... empörte](https://www.rbc.ua/ukr/news/baloga-rozkriv-taemnitsyu-vtrachenogo-tomosu-1787214830.html) - Основной источник: сокращенная версия интервью Балоги РБК-Украина; мемуарные заявления, часть блоков обрывается.

## ❓ FAQ

### Q: Wer hat dieses Interview gegeben und welche Rolle spielte er in der Ära Juschtschenko?
**A:** Das Interview gab Viktor Baloga, Leiter des Präsidialsekretariats der Ukraine in den Jahren 2006–2009, Ex-Chef des Ministeriums für Notfälle und mehrfacher Volksabgeordneter.

### Q: Warum, so Baloga, ging das Team Juschtschenkos schief?
**A:** Er ist der Ansicht, dass Juschtschenko ein unvereinbares linkes und rechtes Spektrum zusammenstellte und einen politischen Fehler beging, indem er Timoschenko zur Premierministerin ernannte, was Konflikte für Jahre legte.

### Q: Was sagt Baloga über den Verlust des Tomos im Jahr 2008?
**A:** Nach seiner Version verlor die Ukraine aufgrund einer einzigen Forderung Juschtschenkos, die eine scharfe Reaktion auslöste, die Chance auf den Tomos und das Patriarchat; die vollständigen Details finden sich in der Videoversion des Interviews.

### Q: Sind diese Aussagen bestätigte Fakten?
**A:** Es handelt sich um memoirenhafte Einschätzungen eines Beteiligten; einige Aussagen in der gekürzten gedruckten Version sind durch unabhängige Quellen nicht untermauert, daher hat das Material den Charakter subjektiver Erinnerungen.