Für die Bewohner der Ukraine, die keinen Zugang zu Zentralheizung, Erdgas haben oder keinen Strom zur Beheizung nutzen, hat der Staat einen Mechanismus der finanziellen Unterstützung vorgesehen. Die Pensionskasse der Ukraine (PFU) hat die wichtigsten Nuancen der Beantragung einer Beihilfe für den Kauf von festem und flüssigem häuslichen Brennstoff für den neuen Heizzeitraum erläutert.
Wer hat Anspruch auf eine Beihilfe
Die Unterstützung wird ausschließlich Haushalten gewährt, die zur Beheizung feste Brennstoffe (Holz, Kohle, Pellets) oder flüssigen Ofenbrennstoff verwenden. Wichtig ist zu beachten, dass nur Bürger Anspruch auf die Zahlung haben, die keine anderen Heizarten nutzen. Wenn im Haus Gas oder Strom vorhanden ist, auch wenn sie nur selten genutzt werden, kann die Beantragung einer Holzbeihilfe blockiert werden.
Dokumente und Antragsverfahren
Das Verfahren wurde vereinfacht: Eine separate Bescheinigung über das Vorhandensein einer Ofenheizung von den Versorgungsunternehmen oder der Verwaltung ist nicht erforderlich. Der Antragsteller gibt die Heizart selbst in der Erklärung über Einkommen und Ausgaben an, die zusammen mit dem Antrag auf Gewährung einer Wohnbeihilfe eingereicht wird.
Im Falle der Beantragung der Zahlung im Rahmen des Experimentalprojekts (vereinfachtes Verfahren) werden die Angaben zur Heizart direkt in das vereinfachte Antragsformular eingetragen.
Wichtige Änderung: Keine automatische Verlängerung
Die PFU hat betont, dass die Beihilfe für feste Brennstoffe einmal pro Kalenderjahr gewährt wird. Das bedeutet, dass der Erhalt der Hilfe im vergangenen Jahr (z. B. 2025) den automatischen Erhalt der Zahlung im folgenden Jahr nicht garantiert.
Um im neuen Kalenderjahr eine Beihilfe zu erhalten, muss man sich erneut persönlich bei der Pensionskasse mit einem neuen Antrag und einer aktuellen Erklärung über Einkommen und Ausgaben melden. Diese Anforderung hängt mit der Veränderung des Einkommensniveaus der Bürger und der Brennstoffkosten zusammen.
Wie die Höhe der Zahlung berechnet wird
Die Höhe der Leistung wird individuell für jeden Haushalt bestimmt. Die Berechnungsformel berücksichtigt zwei Faktoren:
- Die Kosten für feste Brennstoffe innerhalb der vom Staat festgelegten Norm.
- Den Betrag, den der Haushalt selbst entsprechend seinem Einkommen zu zahlen hat (Bedürftigkeitsgrenze).
Die Beihilfe deckt die Differenz zwischen diesen Werten.
Fristen für die Gewährung
Wenn zusammen mit der Beihilfe für feste Brennstoffe auch eine Standardbeihilfe für die Zahlung von Wohn- und Dienstleistungen gewährt wird, wird diese vom Monat der Antragstellung bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres berechnet.
Widersprüchliche Daten
In verschiedenen Quellen und Kommentaren von Bürgern entsteht manchmal Verwirrung bezüglich der Gültigkeitsdauer der Beihilfe. Während die Standardbeihilfe für die Zahlung von Wohn- und Dienstleistungen bis zum Ende der Heizperiode oder des Jahres gelten kann, ist die Beihilfe für den Kauf von Brennstoffen streng an das Kalenderjahr gebunden. Dies führt zu einer Situation, in der Bürger, die an die automatische Verlängerung von Zahlungen für Dienstleistungen gewöhnt sind, die Möglichkeit verpassen könnten, im neuen Jahr Hilfe für Holz zu erhalten, wenn sie den Antrag nicht erneut einreichen.
Zusätzliche Nuancen
Zuvor wurde berichtet, dass staatliche Hilfe gewährt werden kann, auch wenn die Wohnfläche die Norm überschreitet, sofern bestimmte Bedürftigkeitskriterien erfüllt sind. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass das Vorhandensein eines Landanteils (Landpaj) die Berechnung des Gesamteinkommens der Familie und folglich die Höhe der Beihilfe beeinflussen kann.