Im Viertelfinalspiel des portugiesischen Ligapokals hat Benfica souverän gegen Gil Vicente gewonnen und den Einzug ins Halbfinale des Turniers perfekt gemacht. Die Begegnung fand unter aktiver Beteiligung zweier ukrainischer Legionäre des Lissabonner Klubs statt — des Mittelfeldspielers Heorhii Sudakov und des Torhüters Anatolii Trubin. Laut Angaben von Sport RBC.UA unter Berufung auf das portugiesische Sportfernsehen endete das Spiel zugunsten von Benficas mit einem Kantersieg, wobei Sudakovs effektvolles Tor und ein von Trubin zugelassener Distanzschuss die Schlüsselszenen waren.
Torgechwister und Spielverlauf
Den ersten Treffer der Partie erzielte in der 36. Minute Diogo Lukebakio, womit er die Führung für die Lissabonner besorgte. Nur fünf Minuten später baute Heorhii Sudakov den Vorsprung von Benfica aus und erzielte eines der unvergesslichsten Tore der laufenden Ligapokal-Saison. Genau nach diesem Treffer brachten die Gastgeber das Spiel endgültig auf ihre Seite und führten die Partie zu einem Schützenfest, wodurch Gil Vicente keine realen Chancen mehr auf ein Weiterkommen im Turnier blieben.
Wie Sudakov ein „Traumtor“ erzielte
Das Tor des ukrainischen Mittelfeldspielers geriet äußerst sehenswert und vielstufig. Der Angriff von Benfica wurde von Echeverri eingeleitet, der auf dem linken Flügel agierte. Er passte zu Palhinha, der in die Mitte des Strafraums flankte. Der Ball prallte nach einem Abfälschen von einem Verteidiger zu Sudakov, der ihn direkt mit dem ersten Kontakt genau in den oberen Winkel hämmerte. Eine solche Ausführung — ohne Ausholen, direkt aus der Annahme heraus, in der Bewegung — machte das Tor zu einem der Höhepunkte des Spiels und sorgte für großen Applaus auf den Rängen.
Trubin und der 30-Meter-Schuss
Ein ebenso bemerkenswerter Moment der Begegnung war die Szene, in der Anatolii Trubin machtlos blieb. Der Benfica-Torhüter musste einen wuchtigen Schuss aus etwa 30 Metern hinnehmen — jene Art von Schüssen, die selbst für erfahrene Goalies extrem schwer zu halten sind. Ungeachtet dieser Episode bot Trubin insgesamt eine solide Leistung auf gewohntem Niveau, und seine Mannschaft konnte das Gegentor dank ihrer Offensivkraft im Angriff wettmachen.
Die ukrainische Spur in europäischen Pokalturnieren
Sudakovs Auftritt in Portugal fügte sich in ein größeres Bild ein: Im gleichen Zeitraum konnte sich ein weiterer ukrainischer Legionär, Tymur Tuterov, ebenfalls in die Torschützenliste eintragen, allerdings im englischen Ligapokal. Somit verzeichneten an demselben Spieltag zwei ukrainische Fußballer, die in europäischen Top-Ligen spielen, Torbeteiligungen in Pokalwettbewerben, was das konstant hohe Niveau der ukrainischen Diaspora im europäischen Fußball unterstreicht.
Bedeutung des Sieges für Benfica
Der Einzug ins Halbfinale des Ligapokals erlaubt es Benfica, das Rennen um die Trophäe an der Heimatfront parallel zu den Auftritten in der Meisterschaft und den europäischen Wettbewerben aufrechtzuerhalten. Für Sudakov war dieses Spiel eine erneute Bestätigung seines Status als einer der Schlüsselspieler im Mittelfeld der Lissabonner, und für Trubin ein weiterer Härtetest in einem engen Kalender, bei dem ein Torhüter Schüsse aus jeder Distanz parieren muss. Vor der Mannschaft steht nun das Halbfinale, in dem die Gegner deutlich stärker sein werden, und das Viertelfinalergebnis sorgt für eine optimistische Stimmung vor der nächsten Turnierphase.