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title: "Benzin wird im September nicht billiger: Wie Hurrikane in den USA die Treibstoffpreise in Europa einbrechen lassen könnten"
description: "⛽ Werden Benzin und Diesel im September 2026 nicht billiger? Ein Experte warnt: Hurrikane in den USA könnten die Treibstoffpreise in Europa einbrechen lassen. Prognosen einer Senkung auf 77 UAH pro Liter Benzin sind verfrüht. 🌪️📉 #Treibstoff #Preise #Ukraine #USA #Hurrikane"
date: 2026-08-17T16:04:07.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/benzin-wird-im-september-nicht-billiger-wie-hurrikane-in-den-usa-die-treibstoffpreise-in-europa-einbrechen-lassen-konnten
tags: [fuel-prices, ukraine-economy, us-hurricanes, diesel-benzin, energy-market]
publisher: "XAB.info"
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# Benzin wird im September nicht billiger: Wie Hurrikane in den USA die Treibstoffpreise in Europa einbrechen lassen könnten

![Collage mit einem Tankwagen, Zapfpistolen und verschüttetem Öl, das den Einfluss von US-Hurrikans auf die Kraftstoffpreise in Europa symbolisiert](https://xab.info/media/2026/08/17/benzin-ne-podesheveet-v-sentyabre-kak-uragany-v-ssha-mogut-obrushit-evropejskie-ceny-na-toplivo/benzin-ne-podesheveet-v-sentyabre-kak-uragany-v-ssha-mogut-obrushit-evropejskie-ceny-na-toplivo-1.webp)

### Prognosen zur Senkung der Treibstoffpreise in der Ukraine: Illusion oder Realität?

Im August 2026 stand der ukrainische Treibstoffmarkt im Fokus von Analysten und einfachen Autofahrern. Zuvor gab es optimistische Prognosen, wonach der Benzinpreis bereits im September auf 77 Hrywnia pro Liter und der Dieselpreis auf 83 Hrywnia sinken könnte. Experten warnen jedoch: Solche Schlüsse vorzeitig zu ziehen, ist verfrüht. Wie Dmitri Leuschkine, Gründer und Geschäftsführer der Prime Group, feststellt: „Es ist noch zu früh, da es keine Voraussetzungen dafür gibt“. Er schließt eine Preissenkung zwar nicht aus, betont aber, dass die aktuelle Marktlage keine Grundlage für sichere Prognosen bietet.

### Hurrikansaison in den USA: Ein versteckter Preisfaktor

Ein Schlüsselfaktor, der die globalen Treibstoffpreise im September 2026 beeinflussen könnte, ist die Hurrikansaison in den USA. Laut Leuschkine gilt September traditionell als problematischer Monat aufgrund häufiger Stürme, die die Erdölgewinnung und -verarbeitung in den US-Bundesstaaten lahmlegen können. „Dies wird die Verarbeitung und Förderung in den USA stoppen“, erklärte der Experte. Da die USA weiterhin einer der größten Exporteure von Erdölprodukten nach Europa sind, schlagen sich Störungen ihrer Arbeit sofort in den europäischen Preisen nieder.

### Europa ohne „amerikanische Ressourcen': Risiken steigender Preise

Eine Verringerung der Lieferungen aus den USA könnte zu einem starken Anstieg der Treibstoffpreise in Europa führen, was sich unvermeidlich auch auf den ukrainischen Markt auswirken wird. „Daher wird der Preis in Europa ohne die amerikanischen Ressourcen noch weiter in die Höhe schießen“, warnte Leuschkine. Dies ist besonders relevant, da Europa trotz Bemühungen zur Diversifizierung der Quellen weiterhin vom Import von Energieträgern abhängig ist. Selbst wenn lokale Faktoren in der Ukraine einer Preissenkung förderlich wären, könnten globale Marktkräfte diese Effekte neutralisieren.

### Widersprüchliche Daten

Einerseits prognostizieren Analysten und einige Experten eine Senkung der Treibstoffpreise im September 2026, gestützt auf den saisonalen Nachfrageeinbruch und die Stabilisierung der Weltölpreise. Andererseits weisen Dmitri Leuschkine und andere Branchenvertreter auf das Fehlen realer Voraussetzungen für eine solche Senkung hin. Darüber hinaus schafft die Hurrikansaison in den USA, die normalerweise Ende August und Anfang September stattfindet (manchmal bis Oktober andauernd), ein zusätzliches Risiko für Preiserhöhungen. Diese Widersprüche machen alle Prognosen extrem unbestimmt und abhängig von externen Faktoren.

### Was können Fahrer im September 2026 erwarten?

Derzeit bleibt die Stabilität der Treibstoffpreise oder ein moderater Anstieg das realistischste Szenario. Eine Senkung auf 77 Hrywnia pro Liter Benzin und 83 Hrywnia pro Liter Diesel ist möglich, aber nur unter der Bedingung, dass es keine ernsthaften Störungen in den Lieferketten gibt und die Wetterlage in den USA günstig ist. Fahrer sollten auf mögliche Preisschwankungen vorbereitet sein und ihre Ausgaben unter Berücksichtigung dieses Faktors planen. Experten empfehlen, die Dynamik der Weltölpreise und Nachrichten zum Wetter im Atlantik zu verfolgen – genau diese Faktoren werden die Treibstoffkosten in den kommenden Monaten bestimmen.