Der ukrainische Boxer Denis Berintschik steht kurz vor seiner Rückkehr in den Ring. Am 29. August findet in London ein Kampf statt, der nach einer langen Pause zu einem wichtigen Meilenstein in der Karriere des Ukrainers werden wird. Sein Gegner wird der Brite Sam Knox sein, der in den WBO-Rankings und in der Weltrangliste hohe Positionen belegt. Im Champion Radio teilte der Athlet Details zu seiner Vorbereitung, sprach über seine Genesung nach einer Verletzung und enthüllte sogar Einzelheiten zu seinem ersten Kinodebüt.
Titelkampf in London: Einsatz und Gegner
Der für den 29. August geplante Kampf hat eine prinzipielle Bedeutung für Denis Berintschik. Auf dem Spiel steht der vakante Gürtel der WBO International, den der ukrainische Sportler in der Vergangenheit bereits innehatte. Als Gegner von Berintschik tritt Sam Knox an – der Drittplatzierte in der WBO-Rangliste und der Siebtplatzierte in der Weltrangliste. Dies macht das bevorstehende Duell äußerst schwierig und erfordert vom Ukrainer maximale Konzentration und körperliche Bereitschaft.
„Es sind weniger als zwei Wochen übrig, am Freitag reisen wir nach London. Und wir werden um den WBO International-Titel kämpfen, den ich einmal hatte', betonte Berintschik und bestätigte, dass das Team die Trainingslager bereits abschließt und sich auf den Flug nach Großbritannien vorbereitet.
Genesung nach Schulterverletzung
Eine der Hauptfragen, die Fans und Experten beschäftigten, war der Gesundheitszustand des Ukrainers. Im vergangenen Jahr musste sich Denis einer komplexen Operation an den Schultern unterziehen, was einen langen Rehabilitationsprozess erforderte. Der erste Versuch, in den Ring zurückzukehren, erforderte enorme Anstrengungen, doch laut dem Boxer selbst ist die Schulter nun vollständig genesen.
Hauptaufgabe in der finalen Vorbereitungsphase ist es, die Sparrings und den letzten Trainingszyklus ohne neue Verletzungen abzuschließen. Berintschik gab zu, dass die allgemeine körperliche Vorbereitung erfolgreich verlief und ihm Spaß machte, aber der Fokus jetzt ausschließlich auf Geschwindigkeit und Boxtechnik liegt. „Ich bin bereits müde, aber ich muss mich in einer Woche zusammenreißen, da ich noch eine bestimmte Vorbereitungsphase vor mir habe', merkte der Sportler an.
Kinodebüt: Denis Berintschik in der Rolle seiner selbst
Neben sportlichen Neuigkeiten teilte Denis Berintschik seine Eindrücke von der Teilnahme am Dreh eines Spielfilms. In dem Film durfte er sich selbst spielen – einen professionellen Boxer. Laut dem Ukrainer stimmte er der Teilnahme sofort zu, da die Rolle vollständig seinem echten Leben entsprach.
Die Dreharbeiten verliefen intensiv: Das gesamte Material wurde an einem Tag gedreht, aber die Arbeit wurde „auf Hochtouren' geleistet. Berintschik gab zu, dass er in einer Szene Schläge auf einen Partner am Set ausführen musste, dieser jedoch gut geschützt war und die Schläge vom Ring abgefangen wurden. Diese Erfahrung stellte für den Boxer eine neue Herausforderung außerhalb der Sportarena dar.
Widersprüchliche Daten
Während der Überwachung der Quellen wurden Unstimmigkeiten bezüglich des Formats der zukünftigen Auftritte von Denis Berintschik festgestellt. Während die Hauptquellen (Sport RBC.UA, Korrespondent) die Bereitschaft für einen klassischen Boxkampf gegen Sam Knox bestätigen, gab es zuvor Informationen über einen möglichen Kampf nach K-1-Regeln. Dies schafft eine gewisse Unsicherheit in den langfristigen Plänen des Sportlers, doch die aktuelle Priorität – der Titelkampf im Boxen – bleibt unverändert.