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title: "Bernhams neues Kabinett: Wie politische Gegner von Starmer zu Architekten der britischen Macht wurden"
description: "Der britische Premier Bernham hat ein neues Kabinett gebildet und Politiker in die Regierung zurückgeholt, die zuvor gegen Starmer aufgetreten waren. Die größte Überraschung war die Ernennung von John Healy zum Finanzminister. 🇬🇧🏛️"
date: 2026-07-21T13:45:45.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/bernham-neues-kabinett-wie-politische-gegner-von-starmer-zu-architekten-der-britischen-macht-wurden
tags: [bernham, starmer, uk-politics, john-healey, ed-miliband]
publisher: "XAB.info"
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# Bernhams neues Kabinett: Wie politische Gegner von Starmer zu Architekten der britischen Macht wurden

![Politiker in einem Anzug mit roter Krawatte vor einem Gebäude mit schwarzen Toren, das die britische Macht symbolisiert](https://xab.info/media/2026/07/21/novyy-kabinet-bernkhema-kak-politicheskie-opponty-starmera-stali-arkhitektorami-britanskoy-vlasti/novyy-kabinet-bernkhema-kak-politicheskie-opponty-starmera-stali-arkhitektorami-britanskoy-vlasti-1.webp)

In der britischen Politik vollzieht sich eine umfassende Umwälzung der Kräfte. Der britische Premierminister Bernham hat mit der Bildung seiner Regierung begonnen und setzt dabei auf die schnelle Etablierung eines eigenen Apparats sowie die Verabschiedung eines neuen Aktionsprogramms. Beobachter sind sich einig: Dieser Schritt dient nicht nur der Erneuerung der Besetzung, sondern soll den Entwicklungskurs des Landes grundlegend ändern.

### Das Ende der Ära Starmer und der Aufstieg der "Aufrührer"

Das deutlichste Signal für den Kurswechsel war die Entlassung der Schlüsselfiguren der vorherigen Regierung. Finanzministerin Rachel Reeves und stellvertretender Premierminister David Lammy verließen ihre Ämter und kehrten auf ihre regulären Sitze im Parlament zurück. An ihre Stelle traten Politiker, die zuvor öffentlich gegen Keir Starmer aufgetreten waren oder Bernham in seinem Kampf um die Führung der Labour-Partei aktiv unterstützt hatten.

### Die große Überraschung: John Healy an der Spitze der Finanzen

Dem Nachrichtenmagazin Politico zufolge war die Ernennung von John Healy zum Finanzminister die unerwartetste Entscheidung. Diese Ernennung erscheint besonders paradox angesichts der Ereignisse des letzten Monats. Healy hatte seinen Posten als Verteidigungsminister niedergelegt, um Druck auf Starmer auszuüben und ihn zum Rücktritt zu bewegen. Er hatte wiederholt auf eine erhebliche Erhöhung der Militärausgaben bestanden.

Nun, da er das Finanzministerium leitet, steht Healy vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss den Haushalt so ausgleichen, dass das Versprechen der Regierung erfüllt wird, die Verteidigungsausgaben bis 2030 auf 3 % des BIP zu erhöhen. Gleichzeitig muss er die Finanzierung für ehrgeizige Programme zur Reindustrialisierung und Dezentralisierung finden, die für Premierminister Bernham Priorität haben.

### Außenpolitik und Energie: Neue Namen

Auch im Bereich der Außenpolitik gab es erhebliche Veränderungen. Der ehemalige Labour-Führer Ed Miliband wurde zum Außenminister ernannt. Miliband war einer der Ersten, die den Rücktritt von Starmer forderten, und ist für seine unabhängigen Ansichten bekannt. In der Vergangenheit sprach er sich gegen die militärische Intervention Großbritanniens in Syrien im Jahr 2013 aus und unterstützte nicht die Nutzung der Basis Diego Garcia für Angriffe gegen den Iran.

Am Posten des Ministers für Energiesicherheit und Netto-Null-Emissionen wechselte das Team: Ed Miliband trat zugunsten von Miatta Fahnbulleh zurück. Auch sie gehörte zu den Ersten, die ihren Rücktritt einreichten, um den Abgang von Starmer zu fordern.

Wes Streeting wurde Verteidigungsminister. Zuvor galt er als starker Kandidat für die Parteiführung und schlug die Ausgabe von "Verteidigungsanleihen" zur Finanzierung der Armee vor. Das Fehlen von Erfahrung im Bereich der Außenpolitik ließ jedoch Experten Zweifel an seiner Eignung für die neue Rolle aufkommen.

### Beibehaltung von Personal und Reformen

Nicht alle Veränderungen waren radikal. Innenministerin Shabana Mahmud behielt ihren Posten, um das Reformprogramm im Bereich der Einwanderung fortzusetzen. Vor der Bekanntgabe der Kabinettszusammensetzung gingen viele Quellen in Westminster davon aus, dass sie den Posten der Finanzministerin übernehmen würde, doch Bernham folgte diesen Prognosen nicht.

Gleichzeitig blieben einige erfahrene Akteure aus Starmers Team in der Regierung. Yvette Cooper wechselte vom Posten der Staatssekretärin auf den Posten der Gesundheitsministerin und übernahm die Aufsicht über die Reformen des Sozialversicherungssystems. Pat McFadden blieb Ministerin für Arbeit und Renten, und Lisa Nandy behielt ihren Posten als Ministerin für Kultur, Medien und digitale Technologien.

### Die Rückkehr einflussreicher Figuren

Viele Politiker, die unter Starmer die Regierung verlassen hatten, kehrten ins Kabinett zurück. Louise Haigh wurde zur Ministerin im Kabinett und zur ersten Staatsministerin ernannt. Sie spielte eine Schlüsselrolle in der Gruppe von Abgeordneten, die sich gegen Starmers Sozialreformen wandte, und half Bernham, seinen Einfluss in der Partei zu erweitern. In ihrer neuen Funktion wird sie für die Stärkung der staatlichen Kontrolle über Dienstleistungen und die Dezentralisierung der Macht verantwortlich sein.

Angela Rayner kehrte auf den Posten der Ministerin für Wohnungsbau zurück, Lucy Powell wurde zur Bildungsministerin ernannt und Jonathan Reynolds kehrte auf den Posten des Ministers für Wirtschaft zurück. Die Position des Chief Whip (Hauptparlamentarischen Geschäftsführers), der für die Disziplin verantwortlich ist, ging an Annaliese Midgley – eine enge Verbündete Bernhams aus Nordirland.

### Bernhams Strategie

Beobachter sind der Ansicht, dass diese Mischung aus Ernennungen – die Rückkehr von Starmers Gegnern bei gleichzeitiger Beibehaltung eines Teils des erfahrenen Personals – eine doppelte Strategie widerspiegelt. Bernham strebt nicht nur an, seine Kontrolle über die Labour-Partei zu festigen, sondern auch ein Kabinett zu formen, das in der Lage ist, sein Programm für Wirtschaftsreformen, Dezentralisierung und Reindustrialisierung umzusetzen.