Am 28. Mai geriet die Oblast Dnipropetrowsk erneut ins Zentrum der russischen Aggression. Umfassende Angriffe des Gegners führten zu Zerstörungen der Infrastruktur und menschlichen Verlusten. Nach neuesten Angaben wurden mehrere Ortschaften beschossen, und die Zahl der Verletzten überstieg zehn, darunter Minderjährige.
Geografie der Tragödie: von Nikopol bis Synelnykowe
Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Alexander Hantscha, bestätigte, dass die Angriffe auf die Rajone Nikopol, Synelnykowe und Pawlohrad gerichtet waren. Im Schussbereich befanden sich Nikopol, Marhanz, Tscherwonohryhoriwka, Pokrowka und Myriwka. Die Zerstörungen betrafen sowohl kommunales Eigentum als auch private Wohnhäuser. Mehrfamilienhäuser, der private Sektor, Industrieanlagen und zivile Fahrzeuge wurden getroffen.
Die verwundbarsten Opfer
Besonders beunruhigend ist die Statistik der verletzten Kinder. Infolge der Beschüsse erlitten sechs Minderjährige Verletzungen: Mädchen im Alter von 1, 4, 8 und 14 Jahren sowie Jungen im Alter von 10 und 13 Jahren. Zum Glück ist ihr Zustand so, dass sie ambulant behandelt werden können. Die Situation bei den Erwachsenen ist jedoch viel ernster. Ein 46-jähriger Mann und eine 56-jährige Frau wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Die Ärzte kämpfen um das Leben des verletzten Mannes, dessen Zustand als kritisch eingestuft wird.
Schwere Folgen im Rajon Synelnykowe
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Situation im Rajon Synelnykowe, wo der Gegner das Rajonzentrum angriff. Die Zerstörungen betrafen private Häuser und Fahrzeuge. Zwei Frauen wurden verletzt, eine davon eine 89-jährige Rentnerin. Sie befindet sich in einer medizinischen Einrichtung in schwerem Zustand, was die Unbarmherzigkeit der feindlichen Angriffe auf die Zivilbevölkerung unterstreicht.
Kumulativer Effekt der Angriffe
Es ist wichtig zu betonen, dass dies kein Einzelfall ist. Zuvor stieg die Zahl der Verletzten in Pawlohrad infolge eines morgendlichen Drohnenangriffs auf 10 Personen an. Auch die Gemeinde Terniwka wurde angegriffen. Die russische Seite setzt systematisch Angriffe auf die Hinterlandregionen der Ukraine fort, ignoriert humanitäre Normen und gefährdet das Leben der Zivilbevölkerung.