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title: "«Es ist fast unmöglich, Iskander im Marsch zu fangen»: Beskrestnow enthüllt das Ausmaß der Raketenbedrohung für die Ukraine"
description: "Der Berater des ukrainischen Präsidenten, Serhij Beskrestnow, enthüllte schockierende Zahlen: Russland produziert bis zu 150 ballistische Raketen pro Monat, einschließlich „Iskander“ und „Zirkon“. Der Experte erklärte, warum es praktisch unmöglich ist, ihre Startrampen oder Fabriken zu zerstören – sie verstecken sich unter der Erde und ändern ständig ihre Route. 🚀🇺🇦"
date: 2026-08-05T18:38:01.000Z
lang: de
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tags: [sergey-beskrestnov, ukraine, russia, iskander-missile, defense-industry]
publisher: "XAB.info"
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# «Es ist fast unmöglich, Iskander im Marsch zu fangen»: Beskrestnow enthüllt das Ausmaß der Raketenbedrohung für die Ukraine

![Start der Iskander-Taktikrakete aus einer mobilen Startanlage, die das Ausmaß der Raketenbedrohung für die Ukraine veranschaulicht](https://xab.info/media/2026/08/05/beskrestnov-raskryl-masshtab-raketnoy-ugrozy-iskandery/beskrestnov-raskryl-masshtab-raketnoy-ugrozy-iskandery-1.webp)

Die ukrainische Seite hat alarmierende Daten über die Produktionsraten und die Taktik des Einsatzes ballistischer Raketen durch die russischen Streitkräfte erhalten. Der Berater des ukrainischen Präsidenten für technologische Verteidigungsfragen, Serhij „Flash“ Beskrestnow, gab in einem Interview mit RBC-Ukraine Zahlen an, die belegen, dass Russland sein Raketenpotenzial nicht nur aufrechterhält, sondern sogar ausbaut.

### Raketenband: Von mehreren hundert Vorräten bis zu hundert Schlägen pro Monat

Laut dem Experten verfügt Moskau über einen Vorrat von mehreren hundert ballistischen Raketen, der regelmäßig durch die eigene Industrie aufgefüllt wird. Beskrestnow nannte konkrete Produktionszahlen: Russische Werke produzieren monatlich zwischen 60 und 70 Raketen des Iskander-Systems. Fügt man dazu die Produktion ballistischer Raketen für die Flugabwehrsysteme S-400 und die Hyperschallraketen „Zirkon“ hinzu, erreicht die Gesamtzahl der neuen Munition 100 bis 150 Einheiten pro Monat.

„Die Russen können jeden Monat bis zu 100 ballistische Raketen gegen uns einsetzen“, betonte der Berater des Staatsoberhauptes. Dies bedeutet, dass die Bedrohung durch Massenangriffe konstant bleibt und nicht von der aktuellen taktischen Lage an der Front abhängt.

### Das Problem der „Iskander“: Warum sie so schwer zu zerstören sind

Eine der größten Herausforderungen für die ukrainischen Streitkräfte bleibt die Aufgabe, die Startrampen (SL) der „Iskander“ zu treffen. Beskrestnow erklärte, dass die russischen Operatoren eine komplexe Taktik entwickelt haben, die diese Ziele im Vorfeld des Starts praktisch unantastbar macht.

Vor dem Schuss befindet sich die Startrampe etwa fünf Stunden lang in ständiger Bewegung. Die Route wird so gewählt, dass das Risiko der Entdeckung durch Satelliten minimiert wird. „Es ist sehr schwierig, einen ‚Iskander‘ im Marsch oder in der Nähe einer Position zu fangen, an der er sich ausrichtet“, stellte der Experte fest.

### Unterirdische Fabriken und Widerstandsfähigkeit gegen Sanktionen

Nicht weniger schwierig ist die Aufgabe, die Produktionsstätten der Raketen zu treffen. Laut Beskrestnow befinden sich die entsprechenden Produktionskapazitäten tief unter der Erde, was sie für herkömmliche Luftangriffe unzugänglich macht.

Darüber hinaus hat der Sanktionsdruck praktisch keinen Einfluss auf die Produktion von „Iskander“. Der Experte behauptet, dass dieses System überwiegend aus russischen Komponenten und Elektronik hergestellt wird, sodass die Abhängigkeit von westlichen Technologien in diesem Bereich minimal ist.

### Ziele der Angriffe und die Notwendigkeit des Schutzes

Die Ukraine warnt regelmäßig vor der anhaltenden Bedrohung durch den Einsatz ballistischer Raketen. Zu deren Abfangen werden Luftabwehrsysteme eingesetzt, der Schutz vor dieser Art von Waffensystemen erfordert jedoch eine ausreichende Anzahl moderner Flugabwehrsysteme und Abfangraketen.

Laut Einschätzung von Serhij Beskrestnow wird Russland weiterhin Angriffe auf Geschäftsobjekte, Lagerhäuser und Produktionsbetriebe durchführen. Diese Taktik bleibt eine der Schlüsselkomponenten des russischen Drucks auf die ukrainische Wirtschaft und Infrastruktur.