Im diplomatischen Kalender der beiden globalen Supermächte ist ein Ereignis verzeichnet, das die globale Agenda beeinflussen könnte. Der Staatspräsident der VR China, Xi Jinping, hat offiziell seinen Besuch in den Vereinigten Staaten bestätigt, der am 24. September 2026 stattfinden wird. US-Präsident Donald Trump hat bereits das vorrangige Thema der bevorstehenden Gespräche festgelegt, welches eine Fortsetzung des Dialogs sein wird, der zuvor in Peking begonnen wurde.
Der amerikanische Staatschef bestätigte am Donnerstag das Ankunftsdatum seines chinesischen Amtskollegen. Laut Trump wird das Hauptziel des Treffens die Diskussion von Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Regulierung künstlicher Intelligenz sein. Dieses Thema sei, so seine Aussage, bereits während seines Besuchs in China zu Beginn des laufenden Jahres angesprochen worden.
„Präsident Xi kommt am 24. September, und wir haben darüber gesprochen (künstliche Intelligenz), als ich in Peking war, und wir werden erneut darüber sprechen“, erklärte Trump und betonte die Kontinuität in den Verhandlungen.
Vorbereitung auf den Gipfel
Der Besuch von Xi Jinping wird den logischen Abschluss einer Reihe von Kontakten bilden, die mit einer Einladung begannen, die der amerikanische Präsident persönlich während seiner Reise nach Peking überreichte. Die Vorbereitungen für das Treffen laufen bereits auf Ministerienebene auf Hochtouren. Am Mittwoch führte der US-Außenminister Marco Rubio ein Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi durch.
Die Hauptaufgabe der Diplomaten bestand darin, konkrete Bereiche der Zusammenarbeit zu definieren. Beide Seiten streben danach, eine solide Grundlage zu schaffen, damit der Besuch erfolgreich verläuft und spürbare Ergebnisse liefert. Offizielle Quellen charakterisieren das erwartete Ergebnis als „sehr positiv“.
Geschäftsmission und technologischer Kontext
Der bevorstehende Besuch des chinesischen Staatschefs findet nicht im luftleeren Raum statt. Im Mai 2026 unternahm Donald Trump eine historische Reise nach China und wurde damit zum ersten US-Präsidenten, der das Land seit neun Jahren besuchte. Dieses Ereignis wurde zum Katalysator für die Wiederaufnahme eines intensiven Dialogs.
Zusammen mit dem US-Präsidenten traf eine stattliche Delegation von Top-Managern führender Technologiekonzerne in Peking ein. Zur Gruppe gehörten die Führungskräfte von Tesla, Apple, Boeing und Nvidia. Zu den Teilnehmern der Geschäftsmission gehörten Persönlichkeiten wie Elon Musk, Tim Cook und Jensen Huang.
Gerade während dieses Gipfels rückte das Thema künstliche Intelligenz in den Vordergrund. Die Staatsführer erkannten, dass technologische Führung und Fragen der KI für die Zukunft der globalen Wirtschaft und Sicherheit von kritischer Bedeutung sind. Nun, einige Monate später, kehrt dieses Thema auf den Verhandlungstisch in Washington zurück.
Neben der Technologie bleiben auch andere brennende geopolitische Fragen auf der Tagesordnung der Staatsführer. Zuvor, während des Besuchs in Peking, wurden der Iran-Konflikt, Fragen der Energiesicherheit, einschließlich des chinesischen Kaufs von iranischem Öl, sowie weite Aspekte der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Volkswirtschaften diskutiert.