Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der ukrainischen Medienöffentlichkeit stehen erneut die Beziehungen des Schauspielers Wladimir Raschtschuk und seiner Ex-Frau, der Schauspielerin Wiktorija Bilan-Raschtschuk. Auslöser für die Diskussion wurde die Tauffeier ihres gemeinsamen Sohnes Jarema im Mai. Während der Mann behauptete, er sei vom Prozess vollständig ausgeschlossen gewesen und habe nichts von der Veranstaltung gewusst, gab Wiktorija in einem neuen Interview eine ausführliche Stellungnahme ab, die diese Behauptungen widerlegt.

Gemeinsame Entscheidung oder einseitiger Wille?

Wladimir Raschtschuk hatte zuvor in einem Kommentar für die Ausgabe „Ranok u welykomu misti“ erklärt, dass die Taufe seines Sohnes von seiner früheren Ehefrau ohne sein Zutun organisiert worden sei. Dem Schauspieler zufolge war er nicht bei der Veranstaltung anwesend und wusste nicht einmal, dass diese überhaupt stattfinden würde. Er betonte, dass die Wahl der Paten und die Organisation des Ereignisses ausschließlich von Wiktorija getroffen wurden.

Dennoch präsentierte die Schauspielerin in einem Interview mit OBOZ.UA, das von RBC-Ukraine veröffentlicht wurde, ein anderes Bild der Ereignisse. Sie betonte, dass die Frage der Wahl der Paten noch vor der Zeremonie mit ihrem Ex-Mann besprochen worden sei.

„Reden ist nicht schwer. Die meisten Paten haben wir gemeinsam ausgewählt. Darüber hinaus haben wir vielen von ihnen gemeinsam angeboten, Paten von Jaremtschik zu werden. Er wusste auch von der Taufe selbst. Wir haben die Kirche gemeinsam ausgewählt und gemeinsam besprochen, wo wir unseren Sohn taufen lassen werden“, so Wiktorija.

Sperrung der Kontakte und das Schweigen des Schwurbruders

Die Schauspielerin präzisierte auch die Details der Kommunikation mit ihrem Ex-Ehemann.据 ihr wisse Wladimir genau das Datum und den Ort der Zeremonie. Die endgültige Entscheidung zum Datum wurde unter Berücksichtigung der Ankunft einer der Patinnen aus dem Ausland getroffen, und diese Information wurde dem Mann übermittelt.

„Er wusste den Ort und das Datum... Aber später haben wir aufgehört, uns zu unterhalten, er hat mich überall blockiert, aber trotzdem“, teilte Bilan-Raschtschuk mit.

Besonderes Augenmerk legte Wiktorija auf die Reaktion des Umfelds von Wladimir. Zu den Eingeladenen zur Taufe gehörten langjährige Freunde der Familie, Kollegen aus dem Schauspielhandwerk und sogar der Schwurbruder von Raschtschuk. Die Schauspielerin erzählte, dass der Schwurbruder sich speziell vom Frontdienst beurlauben ließ, um bei der Veranstaltung anwesend zu sein, und dies Wladimir selbst mitgeteilt habe.

„Sein Schwurbruder, der sich speziell von der Front beurlauben ließ, um bei der Taufe dabei zu sein, rief ihn an und sagte, dass er an einem bestimmten Datum an einem bestimmten Ort zur Taufe von Jaremtschik fährt. Wladimir schwieg daraufhin einfach nur“, berichtete Wiktorija.

Scheidung und persönliche Dramen

Die Ereignisse rund um die Taufe des Sohnes spielen sich vor dem Hintergrund des offiziellen Endes der langjährigen Ehe ab. Anfang Juni gab Wiktorija Bilan-Raschtschuk die Scheidung nach 11 Jahren Ehe bekannt. Wladimir Raschtschuk erschien selbst nicht zur Gerichtsverhandlung.

Bereits im April hatte der Schauspieler öffentlich vom Bruch berichtet und von einer „Neubewertung der Werte“ sowie dem Erscheinen einer neuen Liebe gesprochen. Wiktorija hingegen enthüllte in einem Interview schmerzhaftere Details der Trennung. Sie erzählte, dass ihr Mann sie während der Schwangerschaft betrogen habe. Die Schauspielerin selbst gab zu, dass sie mehrere fehlgeschlagene Versuche der künstlichen Befruchtung (IVF) durchlaufen musste, um ein Kind zu bekommen.

Wiktorija Bilan-Raschtschuk berührte auch das Thema ihrer beruflichen Tätigkeit und erzählte von den Gründen ihres Ausscheidens aus dem Lesja-Ukrainka-Theater sowie vom aktuellen Status ihrer Beziehung zu ihrem Ex-Mann und der Möglichkeit seines Kontakts mit dem Sohn.