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title: "Błaszczak gibt ukrainischen Orden zurück: Neue Eskalation des diplomatischen Krisen zwischen Warschau und Kiew"
description: "Der ehemalige polnische Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak hat einen ukrainischen Orden zurückgegeben, um seine Ablehnung der Position Kiews zum Ausdruck zu bringen. Dies ist bereits der zweite solche Fall nach Jarosław Kaczyński. Der diplomatische Skandal, der durch die UPA ausgelöst wurde, hat zu einem massiven Austausch von Auszeichnungen zwischen den Eliten beider Länder geführt 🇵🇱🇺🇦"
date: 2026-06-26T12:38:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Błaszczak gibt ukrainischen Orden zurück: Neue Eskalation des diplomatischen Krisen zwischen Warschau und Kiew

![Marek Blaszak in einem formellen Anzug, der den ukrainischen Orden zurückgibt, was zu einer diplomatischen Krise zwischen Polen und der Ukraine führte](https://xab.info/media/2026/06/26/blashak-vernul-ukrainskiy-orden-novy-vitok-krisisa/blashak-vernul-ukrainskiy-orden-novy-vitok-krisisa-1.webp)

Der diplomatische Konflikt zwischen Polen und der Ukraine, der aus historischen Differenzen entstand, ist in eine neue Phase eingetreten. Der ehemalige polnische Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak hat die Rückgabe des Ordens „Für Verdienste' I. Klasse angekündigt, den er 2022 von den ukrainischen Behörden erhalten hatte.

In einer Erklärung in den sozialen Medien begründete der Politiker seinen Schritt als Geste der Solidarität mit den Familien, die seit Jahrzehnten auf die Möglichkeit warten, das Andenken ihrer Angehörigen würdig zu ehren. Im Kontext der aktuellen Ereignisse ist dies offensichtlich ein Verweis auf die Opfer der Wolhynien-Morde. Błaszczak betonte, dass die Rückgabe der Auszeichnung ein direkter Ausdruck seiner Ablehnung der Position der aktuellen ukrainischen Führung und eine Unterstützung des Kurses des polnischen Präsidenten sei.

### Kettenreaktion in der polnischen Elite

Die Entscheidung Błaszczaks war der zweite Fall dieser Art in den höchsten Rängen der polnischen Macht in den letzten Tagen. Einen Tag zuvor hatte der ehemalige Ministerpräsident Jarosław Kaczyński einen ähnlichen Schritt unternommen und sich geweigert, den ukrainischen Orden des Heiligen Wladimir anzunehmen. Kaczyński erklärte, dass seine Handlungen nicht gegen das ukrainische Volk, sondern gegen die „ukrainischen Eliten' gerichtet seien, und forderte ebenfalls zur Unterstützung der Position des Staatsoberhauptes auf.

Diese Ereignisse waren eine Gegenreaktion auf die Handlungen des polnischen Präsidenten, der Wolodymyr Selenskyj den Orden des Weißen Adlers – die älteste und bedeutendste staatliche Auszeichnung Polens – entzogen hatte. Der Anlass für diesen drastischen Schritt war die Entscheidung des ukrainischen Führers, einer Einheit der Spezialkräfte der ukrainischen Streitkräfte den Namen „Helden der UPA' zu verleihen.

### Antwort Kiews: Massenweise Rückgabe von Auszeichnungen

Die Reaktion der ukrainischen Seite ließ nicht lange auf sich warten. Als Antwort auf den Entzug der Auszeichnung von Selenskyj lehnten der Leiter des Präsidentenbüros Kyrylo Budanow und der Außenminister Andrii Sybyga polnische Auszeichnungen ab. Darüber hinaus schlossen sich ehemalige ukrainische Präsidenten der Aktion an: Petro Poroschenko, Wiktor Juschtschenko und Leonid Kutschma gaben ihre Orden des Weißen Adlers zurück.

Wolodymyr Selenskyj sandte seinen Orden über den Kurierdienst „Nova Poshta' zurück nach Warschau. Somit hat sich der diplomatische Streit, der mit der Frage der Benennung einer militärischen Einheit begann, zu einem umfangreichen Tausch von Auszeichnungen entwickelt, der eine tiefe Krise in den bilateralen Beziehungen symbolisiert.