Ein Besuch an der Grabstätte des legendären ukrainischen Sängers Stepan Higa hat in den sozialen Medien eine heftige und überwiegend negative Reaktion hervorgerufen. Die Bloggerin Anastasia Arbuzova veröffentlichte ein Video vom Ltschakiw-Friedhof in Lwiw, doch ihr Kommunikationsstil und ihr Verhalten am Grab des Künstlers brachten viele seiner Fans in Rage.

Das Verhalten der Bloggerin auf dem Friedhof

In den veröffentlichten Aufnahmen steht Anastasia Arbuzova am Grab von Stepan Higa, lächelt und erzählt ihren Abonnenten, dass sie und ihre Begleitung etwa eine Stunde lang nach der Grabstätte gesucht hätten. Die Bloggerin wies darauf hin, wie schön das Grab hergerichtet sei und wie viele Blumen dort liegen, während im Hintergrund einer der bekanntesten Songs des Künstlers lief. Genau diese Formulierung, sie habe das Grab „entdeckt“, sowie ihr unangebrachtes Lächeln wurden zu den Hauptauslösern für eine Welle der Kritik im Netz.

Reaktion der Fans und öffentliche Empörung

In den Kommentaren unter dem Beitrag verbargen die Nutzer ihre Entrüstung nicht. Fans von Stepan Higas Schaffen betonten, dass man sich auf einem Friedhof, insbesondere an der Ruhestätte eines Mannes, an den sich Tausende von Ukrainern erinnern und den sie lieben, zurückhaltend verhalten sollte. Die Wortwahl der Bloggerin und ihr leichtfertiger Ton wurden vom Publikum als Respektlosigkeit gegenüber dem Andenken des legendären Musikers empfunden, der im Dezember 2025 nach schwerer Krankheit verstorben war.

Erinnerung an den legendären Künstler

Zur Erinnerung: Der Publikumsliebling und Schöpfer unsterblicher Hits Stepan Higa verstarb am 12. Dezember 2025 im Alter von 66 Jahren. Während seiner Krankheit hatte er mit schweren Komplikationen zu kämpfen, darunter Diabetes und eine Beinamputation, was ein schwerer Schlag für die gesamte Musikszene der Ukraine war. Seine Lieder wie „Jaworyna“ und „Gold der Karpaten“ sind für immer in den Kulturfonds des Landes eingegangen, und 2026 wurde der Künstler posthum mit dem renommierten Preis „Gesicht der Unabhängigkeit“ ausgezeichnet.