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title: "Boom bei KI-Chips: DDR5-Speicherpreise stiegen in sechs Monaten um das 3,5-fache"
description: "Die Preise für Arbeitsspeicher sind in sechs Monaten um das 3,5-fache gestiegen! 🚀 Der Grund ist der Boom bei KI-Chips: Giganten wie Samsung und Micron haben auf die Produktion von teurem HBM-Speicher umgestellt und die Produktion herkömmlicher DDR4- und DDR5-Module reduziert. 💸📉"
date: 2026-06-09T12:51:30.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Boom bei KI-Chips: DDR5-Speicherpreise stiegen in sechs Monaten um das 3,5-fache

![DDR5-RAM-Modul mit RGB-Beleuchtung auf dunklem Hintergrund — Symbol des Preisanstiegs durch Nachfrage nach KI-Chips](https://xab.info/media/2026/06/09/tseny-na-operativnuyu-pamyat-vzleteli-v-3-5-raza-iz-za-ii/tseny-na-operativnuyu-pamyat-vzleteli-v-3-5-raza-iz-za-ii-1.webp)

Der Markt für Computerspeicher erlebt einen beispiellosen Preissprung. Käufer von PC-Komponenten müssen mit einer starken Verteuerung von Arbeitsspeichermodulen konfrontiert werden, und dieser Trend hält seit mehreren Monaten an.

Die Situation ist im Segment des neuesten DDR5-Speichers besonders akut. Laut neuesten Daten aus China hat der Großhandelspreis für ein 16-GB-Modul 35 US-Dollar erreicht. Das ist 6 % mehr als im Vormonat und macht den aktuellen Zeitraum zum vierten Monat ununterbrochenen Preiswachstums.

Der wahre Schock ergibt sich jedoch aus dem Vergleich mit früheren Perioden. Vor nur sechs Monaten kostete ein ähnliches Modul etwa 10 Dollar. Damit ist der Preis für Arbeitsspeicher in sechs Monaten um das 3,5-fache gestiegen.

### Nicht nur DDR5: Preisanstieg bei DDR4

Das Problem der Verteuerung beschränkt sich nicht nur auf fortschrittliche Technologien. Auch der herkömmliche DDR4-Speicher wurde teurer. Im Zeitraum von April bis Juni verdoppelte sich der Großhandelspreis für ein 8-GB-Modul im Vergleich zu den Spitzenwerten des vorherigen Quartals.

### Ursache der Krise: Der Wettlauf um HBM

Der entscheidende Faktor, der den Preisanstieg antreibt, ist der Boom bei Technologien für künstliche Intelligenz. Chiphersteller stehen vor der Wahl: Speicher für normale Computer zu produzieren oder spezialisierte Chips für neuronale Netze.

Die Rentabilität der Produktion von HBM (High Bandwidth Memory) – Speicher, der für den Betrieb leistungsstarker KI-Systeme entscheidend ist – ist deutlich höher als die von Standardmodulen wie DDR5 und DDR4. Infolgedessen haben drei Industrie-Giganten – Samsung Electronics, SK Hynix und Micron – die strategische Entscheidung getroffen, ihre Ressourcen umzuleiten.

Die größten DRAM-Hersteller priorisieren die HBM-Produktion uneingeschränkt und reduzieren die Kapazitäten für Speicher für allgemeine Zwecke. Genau diese Umverteilung der Produktionskapazitäten hat zu einem Mangel und einem starken Preissprung bei den üblichen Speichermodulen für den Verbrauchermarkt geführt.