Wilfredo Gomez, der legendäre puerto-ricanische Boxer und ehemalige Weltmeister in drei Gewichtsklassen, ist am Samstag, den 10. Oktober 2026, verstorben. Der Sportler, der unter dem legendären Spitznamen „Bazooka“ bekannt war, schrieb dank seiner verheerenden K.o.-Schlagkraft und seiner langjährigen Dominanz Sportgeschichte. Weltweite Beileidsbekundungen von Verbänden, Fans und Experten würdigten das außergewöhnliche Erbe des Ausnahmekämpfers.

Hintergrund und sportliches Erbe

Gomez wurde am 29. Oktober 1956 in San Juan geboren. Nach seinem Amateur-Weltmeistertitel im Jahr 1974 wechselte er erfolgreich ins Profilager. Im Jahr 1977 sicherte er sich den WBC-Titel im Superbantamgewicht, den er bis 1983 verteidigte. In dieser Zeit gelang ihm eine legendäre Serie von 17 erfolgreichen Titelverteidigungen in Folge, die er alle durch K.o. für sich entschied – ein bis heute ungeschlagener Rekord im Boxsport.

Eroberung weiterer Gewichtsklassen

Der Ausnahmekämpfer gab sich damit nicht zufrieden und stieg in weitere Gewichtsklassen auf, um seinen Ruhm zu mehren. Im Jahr 1984 eroberte er den WBC-Gürtel im Federgewicht und krönte sich 1985 zudem zum WBA-Champion im Superfedergewicht. Er hielt zudem renommierte Titel des Magazins The Ring und galt als einer der gefürchtetsten Puncher seiner Ära.

Statistik und späte Ehrungen

In seiner Glanzkarriere bestritt Gomez 48 Profikämpfe, von denen er 44 gewann (davon 42 durch Knockout), bei drei Niederlagen und einem Unentschieden. Im Jahr 1995 wurde er folgerichtig in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen und bleibt für immer unvergessen.